Schon 132 Luftfahrthindernisse abgebrochen
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Schon 132 Luftfahrthindernisse abgebrochen

Im Rahmen der Aktion «Remove» werden in der Schweiz derzeit mehrere hundert nicht mehr benötigte Seilbahnkabel sowie Strom- und Telefonmasten abgebrochen.

Damit soll die Gefahr für Flugzeuge und Helikopter in Bodennähe vermindert werden.

Bisher sind 132 Luftfahrthindernisse entfernt worden. 118 weitere sollen in den kommenden Monaten beseitigt werden. Ein Ende der Arbeiten ist noch nicht abzusehen, da laufend neue Objekte hinzukommen. Je nach Aufwand können jährlich 60 bis 80 Anlagen abgebrochen werden.

Die meisten Hindernisse befinden sich im Alpenraum. Federführend für «Remove» ist die Rettungsflugwacht. Die Rega wird vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), der Flugsicherung skyguide, privaten Luftfahrtunternehmen und der Schweizer Armee unterstützt.

Die Rega stellt den Projektleiter, ermittelt den Besitzer und schliesst mit diesem eine Vereinbarung ab. Die Abbrucharbeiten sind für die Eigentümer kostenlos, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Montag mitteilte.

Skyguide untersützt das Projekt administrativ, während das BAZL für die Nachführung der Lufthinderniskarten zuständig ist. Die privaten Luftfahrtunternehmen leisten zusammen mit der Armee Transportarbeiten. Die Armee stellt auch Material und Spezialisten für die Abbrucharbeiten zur Verfügung.

(sda)

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