Aegerter - Krummenacher: Schon der erste Knatsch im «Töff-Dreamteam»
Aktualisiert

Aegerter - KrummenacherSchon der erste Knatsch im «Töff-Dreamteam»

Dominique Aegerters Begeisterung über seinen künftigen Teamkollegen Randy Krummenacher hält sich in Grenzen. Aegerter will seinen Cheftechniker nicht mit Krummenacher teilen.

von
Klaus Zaugg

Randy Krummenacher wird die Moto2-WM 2013 im Team von Dominique Aegerter fahren (20 Minuten Online berichtete). Schon am Tag der offiziellen Bestätigung gibt's Knatsch. Der Berner will Cheftechniker Gilles Bigot nächste Saison nicht mit dem gleichaltrigen Krummenacher teilen. Auf Anfrage von 20 Minuten Online bestätigt sein Manager Robert Siegrist: «Es ist richtig, dass Dominique Aegerter wünscht, dass Cheftechniker Bigot nächste Saison nur für ihn arbeitet.» Er werde diesen Wunsch bei der Teamleitung vortragen.

Rennfahrer teilen ihre Cheftechniker (die schliesslich alle Abstimmungsgeheimnisse kennen) mit einem Teamkollegen so ungern wie die Freundin. Dominique Aegerters Forderung ist also durchaus verständlich und berechtigt – aber auch teuer. Der Westschweizer Unternehmer Olivier Métraux, der bei allen Entscheidungen im Team das letzte Wort hat, muss gut und gerne 150 000 Franken investieren, wenn er den Wunsch seiner aktuellen Nummer 1 erfüllen will. So viel kostet ein guter Cheftechniker.

Tatsächlich gibt es einen Wunschkandidaten für die Betreuung von Randy Krummenacher: Konrad Hefele. Der ehemalige Deutsche 250er-GP-Pilot hat in der Vergangenheit bereits erfolgreich mit dem Zürcher zusammengearbeitet. Er gilt als einer der besten seines Faches und steht diese Saison im Solde von KTM. Ein Wechsel ins Schweizer «Töff-Dreamteam» ist durchaus denkbar.

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