28.07.2020 15:11

Wolfenschiessen

Schon wieder greift Kuhherde eine Wandergruppe mit Hund an

In Wolfenschiessen NW ist erneut eine Kuhherde auf einen Hund losgegangen. Die Gemeinde überlegt sich nun weitere Schutzmassnahmen.

von
Martin Messmer
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Auf der Bannalp im Kanton Nidwalden wurde am Samstag ein Ehepaar mit einem Hund von einer Kuh angegriffen und verletzt.

Auf der Bannalp im Kanton Nidwalden wurde am Samstag ein Ehepaar mit einem Hund von einer Kuh angegriffen und verletzt.

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Der Bannalpsee ist ein beliebtes Ziel von Wanderern.

Der Bannalpsee ist ein beliebtes Ziel von Wanderern.

Wikipedia / Andreas Faessler
Es ist nicht das erste Mal, dass in diesem Gebiet Menschen oder Hunde von Kühen angegriffen werden. (Symbolbild)

Es ist nicht das erste Mal, dass in diesem Gebiet Menschen oder Hunde von Kühen angegriffen werden. (Symbolbild)

Google Street View

Darum geht es

  • Am Samstag hat auf der Bannalp NW eine Kuhherde einen Hund angegriffen.
  • Dabei wurde das Ehepaar, dem der Hund gehört, verletzt.
  • Bereits im letzten Jahr wurden in diesem Gebiet Hunde und Wanderer von Kühen attackiert.

Am letzten Samstag ist ein Ehepaar aus dem Kanton Solothurn beim Wandern auf der Bannalp im Kanton Nidwalden von einer Kuhherde verletzt worden. Zuerst habe sich eine Herde mit etwa fünf Kühen dem Paar genähert, sagte der Ehemann zur Luzerner Zeitung (Bezahlartikel). «Als wir bemerkten, dass die Kühe es auf unseren Hund abgesehen haben, liessen wir ihn von der Leine. Er suchte aber Schutz bei mir, was die Kuh noch aufgebrachter machte», so der Mann. Die Kühe seien auf seine Frau losgegangen und sie zu Boden gestossen. Er und seine Frau hätten Prellungen und Blessuren erlitten.

Die Kuh-Attacke sei an einer Stelle passiert, wo der Wanderweg mitten durch eine Weide führe. Der Ehemann sagt: «Ich wünsche mir von der Gemeinde, dass die Wanderer besser vor Kühen geschützt werden.»

Hund wurde von Kuhherde zu Tode getrampelt

Es ist nicht das erste Mal, dass in diesem Gebiet Wanderer von Kühen angefallen werden. Vor einem Jahr wurden dort so zwei Wanderer von Kühen verletzt. Und ein Hund wurde von einer Kuhherde zu Tode getrampelt, der Hundehalter wurde verletzt. Damals hat die Gemeinde Wolfenschiessen für 60’000 Franken Massnahmen ergriffen, berichtet die Luzerner Zeitung weiter. So wurden Wege verlegt und Weiden eingezäunt, allerdings weiter oben als beim aktuellen Zwischenfall. Nun würde geprüft, ob man den betreffenden Weg sperren werde.

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