Einweihung von Impfbussen – Schorle-Angreifer attackierte Rickli und wehrt sich jetzt gegen Strafbefehl

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Einweihung von ImpfbussenSchorle-Angreifer attackierte Rickli und wehrt sich jetzt gegen Strafbefehl

Der 44-jährige Schweizer, der Natalie Rickli mit Apfelschorle angegriffen hatte, hat einen Strafbefehl kassiert. Der Beschuldigte legt jedoch Einspruch dagegen ein – es wird zu einer Gerichtsverhandlung kommen.

von
Reto Bollmann
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Bei der Einweihung von Impfbussen wurde Natalie Rickli letzten August mit Apfelschorle angegriffen.

Bei der Einweihung von Impfbussen wurde Natalie Rickli letzten August mit Apfelschorle angegriffen.

Gesundheitsdirektion Zürich
Die Staatsanwaltschaft See/Oberland hat den 44-Jährigen jetzt per Strafbefehl verurteilt.

Die Staatsanwaltschaft See/Oberland hat den 44-Jährigen jetzt per Strafbefehl verurteilt.

Kantonspolizei Zürich
Die Strafbestände bestehen dabei unter anderem in Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte – bei der Verhaftung des Angreifers war auch ein Polizist in Zivil verletzt worden.

Die Strafbestände bestehen dabei unter anderem in Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte – bei der Verhaftung des Angreifers war auch ein Polizist in Zivil verletzt worden.

Gesundheitsdirektion Zürich

Darum gehts

Die SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli war vergangenen August bei der Einweihung von Impfbussen in Gossau ZH attackiert worden. Am Anlass waren mehrere Impfgegner und Impfgegnerinnen anwesend und riefen Parolen. Ein 44-jähriger Schweizer übergoss die Zürcher Gesundheitsdirektorin mit Apfelschorle und rannte weg. Er konnte von der Polizei gestoppt und später vernommen werden.

Polizist bei Verhaftung verletzt

Die Staatsanwaltschaft See/Oberland hat den 44-Jährigen jetzt per Strafbefehl verurteilt, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Die Strafbestände bestehen demnach unter anderem in Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte – bei der Verhaftung des Angreifers war auch ein Polizist in Zivil verletzt worden. Weil der Beschuldigte jedoch Einsprache gegen den Strafbefehl erhoben hat, ist dieser noch nicht rechtskräftig.

Der Fall kommt jetzt vor Gericht – und es muss die Unschuldsvermutung gelten, bis ein Urteil vorliegt. Zum Motiv des 44-Jährigen hat die Staatsanwaltschaft See/Oberland keine Angaben gemacht. 

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