Yverdon VD: Schüler schlotterten bei 13 Grad im Klassenzimmer

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Yverdon VDSchüler schlotterten bei 13 Grad im Klassenzimmer

Die Leitung einer Berufsschule in der Waadt musste ihre Schüler am Montag wegschicken. Im Gebäude herrschten kalte 13 Grad – die Heizung war ausgefallen.

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tab

«13 Grad. Diese Temperatur scheint mir zu tief, um sich im Unterricht wohlzufühlen.» So beschreibt eine Studentin den klimatischen Zustand im Gebäude des Centre Professionel du Nord Vaudois in Yverdon-les-Bains am Montagmorgen.

Der Grund für die Kälte: Die Heizung war ausgefallen. Die Schüler schlotterten derart, dass die Schulleitung entschied, die rund zehn Klassen vom Unterricht zu befreien.

Arbeiten statt Unterricht

«Ein Brenner hat am Wochenende den Geist aufgegeben», sagt Direktor Michel Tatti. Das könne vorkommen, wenn die Heizung nach den Schulferien im Leerlauf erhitzt werde. «Das Problem sollte aber innerhalb eines Tages gelöst werden.»

Bis es so weit ist, können die rund 200 Schüler nicht ins Gebäude. «Das sind aber keine Ferien», so Tatti. Die Azubis gingen statt zur Schule einfach in ihren Firmen zur Arbeit. Falls es länger gehe, die Heizung zu reparieren, werde eine offizielle Mitteilung an die Schüler verschickt.

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