Schüler stirbt an Hirnhautentzündung
Aktualisiert

Schüler stirbt an Hirnhautentzündung

Ein 16-jähriger Schüler aus Bassersdorf (ZH), ist in der Kinderklinik in Winterthur an den Folgen einer Hirnhautentzündung gestorben.

Weil der Jugendliche in den Ferien erkrankte, ist das Risiko einer Ausbreitung gering, wie es heisst.

Es handle sich um einen Verdachtsfall von Hirnhautentzündung, bestätigte der stellvertretende Zürcher Kantonsarzt Peter Wyss am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda Medienberichte. Welcher Erreger zu der Erkrankung geführt habe, sei noch nicht klar. Der Schüler war am Montagmorgen in die Klinik eingeliefert worden.

Eine Meningokokken-Infektion ist ansteckend. Sie wird durch Tröpfchenansteckung (Husten, Sprechen, Niesen) verbreitet. Weil der Erreger im Fall des verstorbenen Jugendlichen noch unklar sei, habe man seine engsten Kontakte, vor allem die Familie, aus Gründen der Sicherheit mit Antibiotika behandelt.

Weil der Schüler in den Ferien erkrankte und seit dem Auftreten der Krankheit die Schule nicht mehr besucht hatte, sei das Risiko einer Ausbreitung gering.

(sda)

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