Eine Person verletzt: Schüler werfen aus Rache Feuerwerk auf Partygäste
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Eine Person verletztSchüler werfen aus Rache Feuerwerk auf Partygäste

Weil sie keinen Zutritt zu einer Schülerparty im GZ Riesbach in Zürich erhielten, rächte sich eine Gruppe von Sek-Schülern. Ein Partyteilnehmer musste ins Spital.

von
rom
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Hier im Gemeinschaftszentrum Riesbach im Zürcher Seefeld fand am 3. Februar 2017 eine Party von Oberstufenschülern statt. Weil eine Gruppe von Sek-Schülern keinen Zutritt erhielt, warfen diese später Feuerwerkskörper und Rauchbomben auf die Partyteilnehmer.

Hier im Gemeinschaftszentrum Riesbach im Zürcher Seefeld fand am 3. Februar 2017 eine Party von Oberstufenschülern statt. Weil eine Gruppe von Sek-Schülern keinen Zutritt erhielt, warfen diese später Feuerwerkskörper und Rauchbomben auf die Partyteilnehmer.

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Ein 14-jähriger Partyteilnehmer musste ins Kinderspital. Er hatte eine leichte Rauchvergiftung  erlitten.

Ein 14-jähriger Partyteilnehmer musste ins Kinderspital. Er hatte eine leichte Rauchvergiftung erlitten.

Keystone/Walter Bieri

Im Gemeinschaftszentrum (GZ) Riesbach im Zürcher Seefeld-Quartier stieg am Freitag vor einer Woche eine Party für Schüler. Im Laufe des Abends bat auch eine Gruppe von Sek-Schülern der 9. Klasse aus dem Quartier um Einlass. Doch dieser wurde ihnen verwehrt.

Die Gruppe zog ab, kehrte aber später zum GZ zurück. Sie warfen Feuerwerkskörper und Rauchbomben in die Schülermenge, die vor dem Eingang stand, und in das Lokal. Dann rannten sie weg. Ein 14-jähriger Schüler erlitt eine leichte Rauchvergiftung. Seine Eltern brachten ihn ins Kinderspital. Sie erwägen eine Anzeige.

Polizei ist eingeschaltet

Die Stadtpolizei Zürich hat Kenntnis von dem Vorfall. «Wir erhielten zunächst eine Meldung aus dem GZ. Als die Patrouille vor Ort eintraf, waren die mutmasslichen Pyro-Werfer aber weg», sagt Medienchef Marco Cortesi.

Später habe die Polizei zudem eine Meldung aus dem Kinderspital erhalten: «Sollten die Eltern des 14-Jährigen Strafanzeige einreichen und die Art der Verletzung klar sein, werden wir entsprechend ermitteln. Wir nehmen das Ganze sehr ernst.»

«Froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist»

Organisiert wurde die Party von Oberstufenschülern, zusammen mit erwachsenen Jugendarbeitern, die ebenfalls vor Ort waren. «Es ist richtig, dass die besagten Schüler nicht hereingelassen wurden, der Grund dafür ist in Abklärung», sagt Sabine Schenk, Geschäftsführerin der Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren.

«Der Vorfall macht uns betroffen und wir sind froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist.» Es handle sich um eine Ausnahme, sagt Schenk: «Bei uns finden so viele Veranstaltungen statt, gerade auch für Jugendliche, die friedlich über die Bühne gehen.»

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