Publiziert

Suhr AGSchüler wird brennender Feuerwerkskörper in Kapuze gestopft

An der Schule Suhr im Kanton Aargau erlitt ein Schüler der Oberstufe Verbrennungen, nachdem ihm ein gezündeter Feuerwerkskörper in die Kapuze gestopft worden war. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

von
Karin Leuthold
Sven Forster
1 / 4
Am 13. Januar ereignete sich in einer Klasse der Oberstufe der Schule Suhr ein schwerwiegender Vorfall.

Am 13. Januar ereignete sich in einer Klasse der Oberstufe der Schule Suhr ein schwerwiegender Vorfall.

Schule-Suhr 
Einem Oberstufenschüler wurde ein brennender Feuerwerkskörper in die Kapuze gestopft.

Einem Oberstufenschüler wurde ein brennender Feuerwerkskörper in die Kapuze gestopft.

Picswiss/Roland Zumbühl 
Der Schüler erlitt dadurch Verbrennungen am Hinterkopf und musste zur ärztlichen Behandlung ins Spital gebracht werden.

Der Schüler erlitt dadurch Verbrennungen am Hinterkopf und musste zur ärztlichen Behandlung ins Spital gebracht werden.

Google Maps 

Darum gehts

  • Ein Schüler in Suhr wurde am Mittwoch verletzt.

  • Ihm wurde ein brennender Feuerwerkskörper in die Kapuze gestopft.

  • Die Kantonspolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

An der Schule Suhr, kaum 5 Autominuten von der Stadt Aarau entfernt, kam es am Mittwoch in der grossen Pause zu einem «rabiaten Vorfall». Einem Schüler der Oberstufe wurde ein gezündeter Feuerwerkskörper in die Kapuze gestopft. Der Schüler erlitt dadurch Verbrennungen am Hinterkopf und musste zur ärztlichen Behandlung ins Spital gebracht werden.

Daraufhin alarmierte die Schulleitung die Kantonspolizei, die inzwischen Ermittlungen aufgenommen hat. Ein
Strafverfahren wurde eingereicht, wie aus einem Brief der Schule an die Eltern hervorgeht, der 20 Minuten vorliegt. Die Schulleiterin bestätigte den Vorfall auf Anfrage. Das weitere Vorgehen werde nun von der Polizei und der Jugendanwaltschaft festgelegt.

Dem verletzten Schüler gehe es im Moment den Umständen entsprechend gut, heisst es im Schreiben weiter. Die Verbrennungen müssen jedoch weiter untersucht und behandelt werden. Die Schule distanziert sich von der Tat. In dem Schreiben heisst es: «Wir sind betroffen über die unverständliche Tat und distanzieren uns von jeglicher Gewaltanwendung an unserer Schule.»

Bist du oder jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Frauenberatung

Onlineberatung für Frauen (BIF)

Onlineberatung für Männer

Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Pro Juventute, Tel. 147

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.