Racine, Wisconsin: Fünf Verletzte bei Schüssen auf Friedhof
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Racine, WisconsinFünf Verletzte bei Schüssen auf Friedhof

Ein 37-jähriger Afroamerikaner wurde im US-Staat Wisconsin vor zwei Wochen bei einer Polizeikontrolle getötet. Bei seiner Beisetzung sind nun Schüsse gefallen. 

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Schüsse auf Friedhof: Die Polizei sichert den Tatort ab. (2. Juni 2022)

Schüsse auf Friedhof: Die Polizei sichert den Tatort ab. (2. Juni 2022)

IMAGO/ZUMA Wire/Mark Hertzberg
Es sollte gerade ein 37-jähriger Afroamerikaner beerdigt werden, als die Schüsse fallen.

Es sollte gerade ein 37-jähriger Afroamerikaner beerdigt werden, als die Schüsse fallen.

IMAGO/ZUMA Wire/Mark Hertzberg
Mehrere Trauergäste sind verletzt worden.

Mehrere Trauergäste sind verletzt worden.

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Darum gehts

Mindestens fünf Menschen sind durch Schüsse auf einem Friedhof in den USA verletzt worden. Die Polizei der Stadt Racine im Bundesstaat Wisconsin berichtete am Donnerstag auf Twitter, dass «mehrere Schüsse» auf dem Friedhof abgegeben wurden. Dort sollte die Beerdigung eines Afroamerikaners stattfinden, der Ende Mai bei einer Polizeikontrolle erschossen worden war. Angehörige sagten im lokalen Fernsehen, dass Mitglieder der Trauergemeinde verletzt wurden.

Anwohner sagten der Zeitung «Racine Journal Times», dass sie 20 bis 30 Schüsse gehört hätten. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, die Gegend rund um den Friedhof zu meiden.

Da’Shontay King, ein 37-jähriger Afroamerikaner, war am 20. Mai nach einer Polizeikontrolle von der Polizei erschossen worden. Er war geflohen, nachdem er zuvor mit einer Schusswaffe in der Hand gesehen worden war.

Der Vorfall am Donnerstag passierte nur einen Tag nach einem weiteren Angriff in einem Krankenhaus in Tulsa im Bundesstaat Oklahoma, bei dem vier Menschen getötet wurden. Eine gute Woche zuvor hatte ein 18-Jähriger bei einem Massaker an einer Grundschule in Texas 19 Kinder und zwei Lehrerinnen erschossen. Nach dem erneuten Schulmassaker bereiten derzeit Mitglieder des US-Senats eine leichte Verschärfung des laxen Waffenrechts vor.  

Hast du oder hat jemand, den du kennst, ein Trauma erlitten?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

(AFP/DPA/chk)

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