17-Jähriger gesteht die Tat: Schütze verschonte «nette» Schüler
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17-Jähriger gesteht die TatSchütze verschonte «nette» Schüler

Während eines Amoklaufs an einer Schule in Texas hatte ein Teenager zehn Menschen getötet. Der mutmassliche Täter hat nun ein Geständnis abgelegt.

von
roy
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Polizeifoto des 17-jährigen Dimitri P. nach seiner Verhaftung in Texas.

Polizeifoto des 17-jährigen Dimitri P. nach seiner Verhaftung in Texas.

Galveston County Sheriff's Office/AP
Schüler der Santa Fe High School haben Dimitri P. als den Schützen der Santa Fe High School identifiziert.

Schüler der Santa Fe High School haben Dimitri P. als den Schützen der Santa Fe High School identifiziert.

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Laut Augenzeugenberichten war P. ins Schulgebäude marschiert. «Er trug ein T-Shirt mit der Aufschrift ‹Born to kill›», erzählte ein Teenager einer Reporterin.

Laut Augenzeugenberichten war P. ins Schulgebäude marschiert. «Er trug ein T-Shirt mit der Aufschrift ‹Born to kill›», erzählte ein Teenager einer Reporterin.

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Der 17 Jahre alte Schütze des Schulmassakers von Texas, bei dem zehn Menschen getötet wurden, hat die Tat gestanden. Medienberichten zufolge gab er am Samstag eine eidesstattliche Erklärung ab.

Er war Schüler an der High School, die er am Freitag überfallen hatte. Den Angaben zufolge sagte der 17-Jährige, er habe bei seinem mörderischen Zug durch die Schule bewusst einige Schüler ausgelassen, damit seine Geschichte an die Öffentlichkeit gelangen könne. Ermittlern habe er gesagt, er habe nicht auf Schüler geschossen, die er gemocht habe.

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Der 17-jährige Dimitrios Pagourtzis kam am 18. Mai 2018 zu Unterrichtsbeginn mit einem Sturmgewehr und einem Revolver in seine Schule und schoss um sich. Bei dem Blutbad wurden zehn Menschen getötet und 13 weitere verletzt.

Der 17-jährige Dimitrios Pagourtzis kam am 18. Mai 2018 zu Unterrichtsbeginn mit einem Sturmgewehr und einem Revolver in seine Schule und schoss um sich. Bei dem Blutbad wurden zehn Menschen getötet und 13 weitere verletzt.

Screenshot ABC News
Der Täter deponierte zudem Sprengstoff in einem Haus (im Bild) und in einem Auto.

Der Täter deponierte zudem Sprengstoff in einem Haus (im Bild) und in einem Auto.

Screenshot ABC News
Bei der Schiesserei an der Santa Fe High School im US-Bundesstaat Texas wurden zehn Menschen - acht von ihnen Schüler - getötet.

Bei der Schiesserei an der Santa Fe High School im US-Bundesstaat Texas wurden zehn Menschen - acht von ihnen Schüler - getötet.

AP/Kevin M. cox

Vor der Festnahme sei es für 15 Minuten zu einem Feuergefecht mit der Polizei gekommen. Erst dann habe der 17-Jährige aufgegeben. Zunächst sei sein Plan gewesen, sich das Leben zu nehmen.

Austauschschüler unter den Opfern

Die Polizei hat die Zahl der Verletzten inzwischen nach oben korrigiert. War zunächst von zehn Personen die Rede, sind es nun 13. Zu den Verletzten zählt ein Schulpolizist, wie der Chef der Schulbezirkspolizei von Santa Fe vor Journalisten sagte. Der Zustand des Beamten sei «lebensbedrohlich, aber stabil».

Bei den Todesopfern handelt es sich nach Informationen von US-Medien um zwei Lehrer und acht Schüler, darunter ein Austauschschüler aus Pakistan. (roy/sda)

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