Schuhmarke «On» startet am 15. September an der New Yorker Börse
Aktualisiert

Federer-SchuhSchuhmarke On startet am 15. September an der New Yorker Börse

Der Börsengang des Zürcher Laufschuh-Unternehmens steht unmittelbar bevor. Ab nächster Woche soll die Aktie an der Wall Street handelbar sein.

von
Florian Osterwalder
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Der prominente Botschafter verhilft der Marke zu einem steilen Aufstieg. 

Der prominente Botschafter verhilft der Marke zu einem steilen Aufstieg.

Ab dem 15. September startet die Marke On an der New Yorker Börse. 

Ab dem 15. September startet die Marke On an der New Yorker Börse.

REUTERS
Federer mit dem Co-Founder von On, Oliver Bernhard. 

Federer mit dem Co-Founder von On, Oliver Bernhard.

On

Darum gehts

  • Die Schuhmarke On geht in New York und nicht in Zürich an die Börse.

  • Dies hat damit zu tun, dass die Hälfte aller Kunden in Nordamerika sind.

  • Die Leadbanken für den Börsengang sind Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley.

Viel wurde darüber berichtet, bald ist es nun so weit: Der Börsengang der Schweizer Schuhmarke On. Bekannt wurde die Marke unter anderem durch ihren prominenten Botschafter Roger Federer. Wie die Credit Suisse mitgeteilt hat, werden 31,1 Millionen Aktien kotiert. Der Ausgabepreis wird demnach zwischen 18 und 22 Dollar sein.

Die Leadbanken für den Börsengang sind Goldman Sachs, JP Morgan und Morgan Stanley. Als Konsortialbanken für den IPO sind Allen & Company, die UBS und Credit Suisse dabei, wie Tele Basel berichtet.

Doch warum geht die Marke in New York und nicht in Zürich an die Börse? Die Firma nennt den Grund: Die Hälfte der Kunden sollen sich demnach in Nordamerika befinden. On sei eine globale Marke mit der logischen Konsequenz, in New York an die Börse zu gehen, hiess es im Dokument an die SEC. Die Marke On erlebt einen steilen Aufstieg. Denn sie sei einer der am schnellsten wachsenden Sportartikelhersteller weltweit.

On ist zwischen 2018 und 2020 jährlich um 66 Prozent gewachsen. Im ersten Halbjahr 2021 hat On einen Umsatz von 315,5 Millionen Franken erzielt. Das sei ein Plus von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahressemester. Unter dem Strich erreichte On mit einem Reingewinn von 3,8 Millionen Franken wieder die schwarzen Zahlen. Im Vorjahr hatte die Firma wegen der Coronapandemie einen Reinverlust von 33,1 Millionen Franken erlitten.

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