Aktualisiert 08.02.2010 23:05

Wall Street, 8. Januar 2010Schulden drücken Dow Jones nieder

Wegen Sorgen um die hohe Verschuldung einiger Staaten sind die US-Börsen mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Der Dow-Jones-Index schloss zum ersten Mal seit November unter der Marke von 10 000 Punkten.

Unter Druck gerieten vor allem Bankentitel wie Bank of America, JPMorgan und Citigroup. Die Anleger fürchteten, dass die Institute durch die Schuldenkrise in der Eurozone in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Eine Heraufstufung von Home Depot liess zwar den Kurs der Baumarktkette steigen, konnte die Stimmung an der Wall Street aber nicht dauerhaft aufhellen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 10 028 und einem Tief von 9904 Punkten. Er ging 1,04 Prozent niedriger bei 9908 Zählern aus dem Handel.

Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,9 Prozent auf 1056 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste 0,7 Prozent auf 2126 Stellen ein. In Frankfurt schloss der Dax dagegen 0,9 Prozent höher bei 5484 Zählern.

(sda)

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