Schuldenerlass für Tote
Aktualisiert

Schuldenerlass für Tote

Die Stadt New York hat zwei im Irak getöteten Soldaten ihre Schulden erlassen. Bürgermeister Michael Bloomberg erklärte am Montag, die Männer hätten «bereits genug bezahlt».

Die beiden - ein Polizist und ein Feuerwehrmann - hatten an einem Programm teilgenommen, nach dem Angestellte der Stadt während des Militärdienstes im Irak neben ihrem Sold weiterhin ihr Gehalt und damit die Leistungen für Krankenkasse und Rente erhalten. Nach ihrer Rückkehr müssen sie den niedrigeren der beiden Löhne allerdings zurückzahlen. Etliche Rückkehrer sehen sich daher mit hohen Geldforderungen der Stadt konfrontiert, und viele haben nach eigenen Angaben das Ausmass des Deals bei ihrer Unterschrift gar nicht erfasst. Die Behörden kündigten im September an, das Programm zu überprüfen.

Der Polizist wurde im vergangenen Jahr von einem Heckenschützen erschossen, der Feuerwehrmann wurde während eines Einsatzes 2004 getötet. (dapd)

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