Aktualisiert 26.07.2011 20:29

US-Börsen

Schuldenstreit prägt Handel an der Wall Street

Der ungelöste Schuldenstreit zwischen Demokraten und Republikanern hat dem US-Börsenhandel am Dienstag erneut die Marschroute vorgegeben und überzeugende Quartalszahlen aus der Wahrnehmung der Börsianer verdrängt.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 0,7 Prozent auf 12'501 Punkte. Im Handelsverlauf pendelte der Index zwischen 12'489 und 12'593 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 sank um 0,4 Prozent auf 1331 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq schloss 0,1 Prozent schwächer auf 2839 Stellen.

Trotz der politischen Hängepartie konzentrierten sich die Anleger auch auf die laufende Bilanzsaison. Höhere Verkaufspreise und das gute Geschäft in Nordamerika bescherten dem US-Autobauer Ford den achten Quartalsgewinn in Folge. Die Aktien kletterten zunächst, bevor sie im Tagesverlauf 1,8 Prozent ins Minus rutschten.

Die US-Druckerherstellerin Lexmark überzeugte die Händler mit einer gestiegenen Rendite. Das Unternehmen erwirtschaftete mit 101,3 Millionen Dollar im vergangenen Quartal rund ein Sechstel mehr als noch vor Jahresfrist. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung von mehr als 17 Prozent.

Zu den Verlierern gehörten die Titel des US-Mischkonzerns 3M mit einem Minus von mehr als fünf Prozent. Die Erdbeben-Katastrophe in Japan schlug sich in der Frühjahrs-Bilanz nieder und schmälerte Gewinn und Umsatz bei dem Hersteller von Büroartikeln wie PostIt- Klebezetteln, Industrieklebern und Autozubehör.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 840 Millionen Aktien den Besitzer. 999 Werte legten zu, 1960 gaben nach und 123 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,74 Milliarden Aktien 874 im Plus, 1667 im Minus und 108 unverändert. (sda)

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