Aktualisiert 05.06.2014 15:12

Nidwalden

Schulkinder erkranken an hoch infektiösem Virus

Die sogenannte Hand-Fuss-Mund-Krankheit geht in Stans unter Schulkindern um. Weil das Virus hoch ansteckend ist, hat die Schulleitung Präventionsmassnahmen ergriffen.

von
dag
In Nidwalden sind Kinder von der hoch ansteckenden Hand-Fuss-Mund-Krankheit betroffen.

In Nidwalden sind Kinder von der hoch ansteckenden Hand-Fuss-Mund-Krankheit betroffen.

Nachdem bei drei Kindern aus dem Schulzentrum Turmatt in Stans die Hand-Fuss-Mund-Krankheit diagnostiziert wurde, sind nun auch andere Schulzentren im Nidwaldner Hauptort vom Virus betroffen.

Mit einem Brief von Gesamtschulleiter Rolf Bucher an die Eltern wurden diese sensibilisiert, Kinder mit Symptomen zu Hause zu behalten. «Unser Hauptanliegen liegt bei der Prävention, um die Verbreitung der Krankheit einzudämmen», sagt Bucher gegenüber der «Neuen Nidwaldner Zeitung».

Luzern geht von hoher Dunkelziffer aus

Im Kanton Luzern sind keine aktuellen Fälle der Hand-Fuss-Mund-Krankheit bekannt. Die Erkrankung ist nicht meldepflichtig. «Es ist deshalb davon auszugehen, dass es eine Dunkelziffer gibt», sagt Hans-Peter Roost, Leiter Infektionskrankheiten und stellvertretender Kantonsarzt. Zur Verhinderung der Übertragung dieser und anderer Infektionskrankheiten ist es laut Roost sehr wichtig, die Hände oft und gut zu waschen.

Rötungen, Bläschen und Fieber

Die Symptome der Hand-Fuss-Mund-Krankheit sind gerötete Hautstellen an den Händen und Füssen mit anschliessender Bläschenbildung im Mund. Begleitet werden diese Symptome teilweise von hohem Fieber. Von der Krankheit betroffen sind hauptsächlich Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren, selten auch Erwachsene. Die Viren sind für betroffene Kinder nach überstandener Krankheit meist harmlos. Laut Nidwaldner Kantonsarzt könne es nur in seltenen Fällen Komplikationen geben.

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