HC Fribourg-Gottéron: Schulter-Operation für den Defensiv-Chef
Aktualisiert

HC Fribourg-GottéronSchulter-Operation für den Defensiv-Chef

Nun gibt es eine Erklärung, warum Gottéron in den Playoffs enttäuscht hat: Der kanadische Haudegen Shawn Heins (38) war flügellahm.

von
Klaus Zaugg
Shawn Heins (l.) spielte in den Playoffs mit einer Schulterverletzung.

Shawn Heins (l.) spielte in den Playoffs mit einer Schulterverletzung.

Gegen ein Operetten-Lugano reichte es im Viertelfinale noch. Aber im Halbfinale war Gottéron gegen den SCB auch deshalb chancenlos, weil es nie gelang, eine hohe Spielintensität zu erreichen.

Ein wichtiger Grund: Captain Shawn Heins war flügellahm. Der kanadische Haudegen, einer der wenigen Spieler der Liga, dessen Checks weh tun, liess seine Gegner beinahe unbehelligt und auch seine Offensivwirkung blieb bescheiden: Zwei Assists in elf Playoffpartien. Sage mir, ob Heins «böse» ist und ich sage Dir, ob Gottéron eine Chance hat.

Gottéron hatte auch deshalb gegen den SCB im Halbfinale keine Chance, weil Heins nie «böse» war. Er konnte nicht «böse» sein. Weil eine Sehne in seiner Schulter zu 90 Prozent abgerissen war. «Er hat sich diese äusserst schmerzhafte Verletzung vor den Playoffs zugezogen. Es ist ein Wunder, dass er überhaupt durchgehalten hat», sagte sein Trainer Hans Kossmann gegenüber 20 Minuten Online. «Er unterzieht sich nun einer Operation. Wenn die neue Saison beginnt, ist er wieder fit.»

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