Krise: Schumacher baut 26 Stellen ab
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KriseSchumacher baut 26 Stellen ab

Die Buchbinderei Schumacher im freiburgischen Schmitten baut 26 Stellen ab. Das Unternehmen spürt nach eigenen Angaben den «massiven Strukturwandel in der grafischen Branche». Mitentscheidend sind auch die schlechten Konjunkturaussichten.

Der Verwaltungsrat hat deshalb ein umfassendes Massnahmenpaket verabschiedet. Dazu gehört auch der Abbau von 26 der 300 Stellen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Ein Teil des Stellenabbaus erfolgt durch Nichtbesetzung von Stellen, natürliche Fluktuationen oder Pensionierungen.

Dennoch seien Kündigungen von bis zu 15 Personen unumgänglich. Die Anpassungen erfolgten «unter Beachtung der gesamtarbeitsvertraglichen Verpflichtungen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Daneben daneben gibt sich das Unternehmen unter anderem angepasste Organisationsformen und trennt sich von ertragsschwachen Produkten und Aufträgen mit geringer Wertschöpfung.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sind nach eigenen Angaben überzeugt, mit den getroffenen Massnahmen den weitergehenden Strukturwandel und die konjunkturellen Wellentäler zu meistern.

Schumacher wurde 1840 in Bern gegründet. 1969 zog das Unternehmen ins freiburgische Schmitten.

(sda)

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