Überraschendes Ende: Schwan im Eis gefangen? – eine misslungene Tierrettung in 6 Bildern
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Überraschendes EndeSchwan im Eis gefangen? – eine misslungene Tierrettung in 6 Bildern

Die Feuerwehr im deutschen Eicklingen wurde zu einer angeblichen Wasserrettung zum Kiesteich gerufen. Ein Schwan stecke im zugefrorenen Teich fest, glaubten die Retter. Doch der Schwan wollte nur in Ruhe gelassen werden.

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Am Mittwochmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Eicklingen zu einer angelichen Wasserrettung zum Kiesteich alarmiert. Ein Schwan sollte auf dem Eis feststecken.

Am Mittwochmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Eicklingen zu einer angelichen Wasserrettung zum Kiesteich alarmiert. Ein Schwan sollte auf dem Eis feststecken.

Feuerwehr Flotwedel
Zwei Polizisten und die lokale Feuerwehr rückten sofort aus.

Zwei Polizisten und die lokale Feuerwehr rückten sofort aus.

Feuerwehr Flotwedel
Bei näherer Erkundung der Feuerwehrmänner stellte sich heraus, dass sich der Schwan etwa 150 Meter weit auf dem zugefrorenen Teich befand und eine Rettung mittels mehrerer Steckleiterteilen nicht möglich war.

Bei näherer Erkundung der Feuerwehrmänner stellte sich heraus, dass sich der Schwan etwa 150 Meter weit auf dem zugefrorenen Teich befand und eine Rettung mittels mehrerer Steckleiterteilen nicht möglich war.

Feuerwehr Flotwedel

Zur Rettung eines angeblich im Eis festgefrorenen Schwans ist am Mittwochmorgen die Feuerwehr im niedersächsischen Eicklingen ausgerückt. Das Tier befand sich allerdings rund 150 Meter weit auf einem zugefrorenen See, wie die Helfer in der Gemeinde Flotwedel mitteilen. Eine Rettung des Tiers mit zusammengesteckten Leitern schien somit nicht möglich.

Durch einen eintreffenden Journalisten ergab sich kurz darauf eine andere Möglichkeit der Erkundung: Der Pressevertreter liess seine Drohne aufsteigen, näherte sich dem Schwan und konnte mehr über die offenbar missliche Lage des Schwans herauszufinden.

Als sich die Drohne dem Tier allerdings zu sehr näherte, reagierte der Schwan gereizt, schnappte nach dem Gerät und ergriff die Flucht. Offensichtlich hatte sich das Tier auf der Eisfläche lediglich ausgeruht und war nicht auf Rettung angewiesen. Gerettet werden musste anschliessend allerdings die verunglückte Drohne. Nach anderthalb Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden.

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Tierschutz Schweiz (anonym möglich)

(AFP/kle)

Deine Meinung

23 Kommentare
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Rettungsengel

11.02.2021, 12:05

Dem Schwan geht es gut, das ist die Hauptsache. Besser einmal zu viel als zu wenig ausrücken. Danke der Feuerwehr und dem Schwan viel Glück.

Brumm

11.02.2021, 11:07

Alle Vorschriften eingehalten, Tenue stimmt. Ausrüstung auch i.O. Jetzt müsste man noch Fachmann sein.

Heimmesse

11.02.2021, 10:39

Helme schützen bei der gefährlichen Arbeit.