Schwarzenegger for president?
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Schwarzenegger for president?

Der kalifornische Gouverneur und gebürtige Österreicher Arnold Schwarzenegger will, dass auch im Ausland geborene Amerikaner bei der US-Präsidentenwahl kandidieren dürfen. Gleichzeitig schloss er aber eigene Ambitionen zur Zeit aus.

Er selbst sei viel zu beschäftigt mit dem Regieren in Kalifornien, um über eine eigene Kandidatur nachzudenken, sagte Schwarzenegger am Sonntag in einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC.

Der Moderator zeigte Schwarzenegger einen Ausschnitt aus einem Film mit US-Schauspieler Sylvester Stallone, in dem dieser ganz verwirrt reagiert, als er erfährt, dass Schwarzenegger Präsident der Vereinigten Staaten geworden ist.

Gefragt, ob er kandidieren würde, wenn die US-Verfassung dies erlaubte, antwortete Schwarzenegger lachend: "Klar, wenn Sly mir hilft, denke ich, würde ich das schon machen." Er fügte hinzu: "Keine Ahnung. Darüber habe ich noch überhaupt nicht nachgedacht."

Im Ausland geborene Amerikaner sollten für das Amt des Präsidenten kandidieren dürfen, sagte Schwarzenegger. Er verwies auf den in Deutschland geborenen ehemaligen Aussenminister Henry Kissinger und auf die in Tschechien geborene frühere Aussenministerin Madeleine Albright.

"Ich glaube, es gibt viele, viele, viele Leute, die in einer Regierung gearbeitet haben und die einen aussergewöhnlich guten Job gemacht haben und die nicht in Amerika geboren wurden."

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