«Schwarzer Peter» muss hinters Steuer
Aktualisiert

«Schwarzer Peter» muss hinters Steuer

Trinken oder Fahren? Gastro Baselland sorgt dafür, dass immer einer der Beizengäste den «Schwarzen Peter» zieht.

Ab Januar 2005 gilt die

0,5-Promille- Grenze. Um ihre Gäste an die neue Limite zu gewöhnen, hat Gastro Baselland vom Cartoonisten Pek Krattiger ein Schwarze- Peter-Spiel kreieren lassen. «Die Gäste sollen spielerisch ausmachen, wer nach einem Beizenbesuch nach Hause fährt», sagt Urs Stingelin, Präsident von Gastro Baselland. Man wolle damit einen Beitrag zur Sicherheit auf den Strassen leisten. Bei 158 Unfällen im Baselbiet war im Jahr 2003 Alkohol im Spiel.

Und so funktioniert das Spiel: Die 31 Karten werden verteilt. Der Reihe nach ziehen die Spieler gegenseitig Karten. Zusammengehörige Paare können abgelegt werden. Wer am Schluss auf dem «Schwarzen Peter» sitzen bleibt, fährt die andern nach Hause. Stingelin: «Damit der Fahrer die neue Limite einhält, haben wir eine Promille-Wertetabelle beigelegt.» Der Fahrer darf dafür an einer Verlosung teilnehmen, bei der es zwei Städteflüge zu gewinnen gibt.

Christian Degen

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