Aktualisiert 03.05.2006 14:46

Schwarzer Tag auf Schweizer Strassen: Drei Tote

Bei schweren Verkehrsunfällen im Kanton Luzern und in der Ostschweiz sind innerhalb weniger Stunden drei Personen getötet worden. Zwei weitere Beteiligte wurden zum Teil schwer verletzt.

Der folgenschwerste Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen auf der Umfahrungsstrasse bei Malters im Kanton Luzern. Ein 49-jähriger Automobilist hatte kurz nach dem Anschluss Blatten aus vorerst nicht geklärten Gründen abrupt auf die Gegenfahrbahn gewechselt und geriet dabei frontal gegen einen korrekt entgegenkommenden Sattelschlepper. Er wurde auf der Stelle getötet, seine schwer verletzte Mitfahrerin wurde aus dem Wagen befreit und ins Luzerner Kantonsspital gebracht. Ein zweiter Lastwagenfahrer konnte dank einem raschen Ausweich- und Bremsmanöver eine Auffahrkollision verhindern. Er erlitt jedoch wie der Fahrer des Sattelschleppers einen Schock. Bis zur vollständigen Räumung des Unfallortes blieb die Hauptstrasse Luzern - Bern beim Anschluss Blatten für rund fünf Stunden unterbrochen. Der Schaden wird auf rund 80.000 Franken geschätzt.

Bereits am Dienstagmittag war in Montlingen im Kanton St. Gallen ein 54-jähriger Automobilist getötet worden, als er mit seinem Auto gegen einen Baum fuhr. Er war auf einem geraden Strassenstück unter vorerst nicht geklärten Umständen nach links geraten und über den Strassenrand hinausgefahren. In Sedrun im Kanton Graubünden wurde nur wenige Stunden später ein 17-jähriger Motorradlenker getötet, als er zusammen mit einem Mitfahrer gegen ein landwirtschaftliches Fahrzeug prallte. Er erlag trotz der raschen Einweisung ins Spital seinen schweren Verletzungen. Der Mitfahrer hingegen wurde nur leicht verletzt und konnte ambulant behandelt werden. (dapd)

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