St. Gallen–Zürich: Schwarzes Ledersofa im Zug transportiert
Aktualisiert

St. Gallen–ZürichSchwarzes Ledersofa im Zug transportiert

Am Mittwochabend wurde im Zug von St. Gallen nach Zürich ein Sofa transportiert. Die SBB warnt vor Hinderung der Fluchtwege.

von
luh
Am Mittwochabend wurde im Zug St.Gallen-Zürich ein Sofa transportiert.

Am Mittwochabend wurde im Zug St.Gallen-Zürich ein Sofa transportiert.

Gerry Reinhardt

«Nach der Arbeit ging ich um 18.30 in St. Gallen auf den Zug. Als ich in Zürich aussteigen wollte, stand da plötzlich dieses Sofa vor der Türe», so Gerry Reinhardt. Er amüsierte sich über den eigenartigen Transport des Sofas und stellte kurzerhand ein Foto davon auf Twitter.

Dort hat auch die SBB das Bild bereits gesehen. «Ich habe dieses Bild mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen. Wir hoffen, die übrigen Passagiere konnten trotz des Ledersofas rechtzeitig ein- und aussteigen», so Mediensprecher Oli Dischoe. Das Zugpersonal ist es sich laut Dischoe gewohnt, in aussergewöhnlichen Situationen mit Augenmass zu reagieren.

Transport auf Handgepäck beschränkt

Dennoch rät Dischoe nicht zur Nachahmung, denn es könne vor allem dann gefährlich werden, wenn sperrige Güter die Fluchtwege und Türen versperren.

Dazu verweist er auf die tarifarischen Bestimmungen der Schweizer ÖV-Branche. Dort sei klar definiert, welche Art von (Hand-)Gepäck in den Fahrzeugen der Transportunternehmungen mitgeführt werden darf: Leicht tragbare Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf bestimmt sind und die maximale Abmessung beträgt 1,20 x 0,80 x 1,00 Meter. Zugelassen sind ebenfalls Skis und Snowboards, Schlitten, Kinderwagen sowie Velos.

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