Japanblog: Schweben über Osaka
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JapanblogSchweben über Osaka

Die Monorail-Bahn scheint auf den ersten Blick nichts Besonderes zu sein. Auf den zweiten aber ist alles anders als bei normalen Zügen.

von
R. Sakata

Das schwebende Fahren auf der einen Schiene hoch über Osaka scheint mir wie im Disneyland zu sein. Diese Zugtechnik wird tatsächlich häufig in Vergnügungsparks und auf kürzeren Strecken in Städten als Verbindungslinie verwendet. Ich liebe es einfach, wenn mir Dinge auffallen, die ich sonst als normal empfinde: Stromoberleitungen, Stromabnehmer, zwei Schienen … hier haben schlaue Leute umgedacht und alles auf den Kopf gestellt.

Die Stromzufuhr und der Antrieb sind bei den «Rädern», darum ist es supergefährlich, zwischen Perron und Fahrbalken herunterzufallen. Die Sicherheitsanweisungen, das Schwebegefühl und die Attitüde des Lokführers siehst du im Video. Wie das Weichensystem funktioniert, hat uns zuerst Kopfzerbrechen bereitet, aber nun siehst du die Lösung im Video.

Ronja Sakata (40), geborene Müller, ist studierte Lebensmittelingenieurin. Vor über 17 Jahren reiste sie für ein Praktikum erstmals nach Japan. Dort verliebte sie sich nicht nur in das Land, sondern auch in ihren jetzigen Mann, dem sie den klingenden Nachnamen zu verdanken hat. Sakata spricht fliessend Japanisch und bietet online einen Gratis-Japanischkurs an. Weiteres Insiderwissen gibt sie an ihrem sogenannten Japanspaziergang weiter. Infos: Ronjasakata.com

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