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Christoph Daum übernimmtSchwegler überrascht der Trainerwechsel

Der nächste Trainerrauswurf in der Bundesliga: Frankfurt entlässt Michael Skibbe. Pirmin Schwegler ist überrascht vom Entscheid, wie er gegenüber 20 Minuten Online erklärt.

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heg/fox/si

Pirmin Schweglers Reaktion auf den Trainerwechsel. (Video: 20 Minuten Online)

Nach einer starken Vorrunde rutschte Frankfurt mit dem Schweizer Pirmin Schwegler in der Rückrunde dramatisch nahe an die Abstiegsplätze und die Hessen sind das schwächste Team der Rückrunde. Diese Krise kostet Michael Skibbe jetzt den Job.

Noch in der Winterpause schien Frankfurt als Tabellensiebter den Klassenerhalt auf sicher zu haben. Mittlerweile trennen das Team mit dem Schweizer Internationalen Pirmin Schwegler als 14. nur noch drei Punkte vom Relegationsplatz. Sieben von zehn Partien hat Frankfurt seit Beginn der Rückrunde verloren, nur eines - jenes am letzten Samstag - gewonnen.

Schwegler bleibt allerdings der einzige Schweizer im Klub. Weder Marcel Koller, noch Christian Gross erhalten eine nächste Chance in der Bundesliga. Der Verein teilte am Dienstagmorgen mit, dass Christoph Daum den Verein zumindest bis im Sommer trainieren und vor dem Abstieg retten soll.

Schwegler überrascht

«Nach dem Sieg gegen St. Pauli bin ich sicherlich überrascht», erklärte Pirmin Schwegler beim Nati-Zusammenzug in Feusisberg, «das muss man als Spieler akzeptieren. Das Geschäft ist leider so.» Den Fokus möchte er jedoch nicht verlieren. Jetzt zählt nur ein Sieg gegen Bulgarien: «Klar, das ist allen bewusst.»

Daum trainierte bis im Sommer Fenerbahçe Istanbul. Zuvor war der 57-Jährige bis Juni 2009 in Deutschland für Köln am Spielfeldrand. Daneben trainierte Daum in seinem Heimatland auch schon den VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen. Der Trainerwechsel bei Frankfurt ist bereits der fünfte in der Bundesliga innerhalb von nur neun Tagen.

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