Aktualisiert 19.08.2009 17:00

FehlalarmSchweinegrippe: Tests bei Soldaten negativ

Der Verdacht auf Schweinegrippe hat sich bei den in der Kaserne Zürich-Reppischtal in Birmensdorf isolierten Soldaten bisher nicht bestätigt.

Die Tests bei den fünf Armeeangehörigen, die Grippesymptome gezeigt hätten, seien alle negativ ausgefallen, sagte Heersprecherin Kirsten Hammerich am Dienstagnachmittag auf Anfrage.

Die sechs weiteren Soldaten, die zwar keine Grippesymptome hatten, aber in Kontakt zu Rückkehrern aus Risikoländern standen, bleiben vorerst separiert. Auch sie werden auf das Virus (H1N1) getestet. Sämtliche Soldaten werden nach ihrem Urlaub routinemässig befragt, wie Hammerich zu einer Meldung im «Blick» bestätigte. Klagen sie über Grippesymptome oder hatten sie Kontakt zu Personen, die sich in Schweinegrippe-Risikoländern aufhielten, werden sie isoliert. Hammerich hatte am Dienstag jedoch keine Kenntnisse von Verdachtsfällen in anderen Kasernen.

Gemäss dem neuesten Situationsbericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) wurden in der Schweiz inzwischen 397 Fälle von Schweinegrippe im Labor bestätigt. Innert 24 Stunden stieg die Zahl damit um 17 Fälle an. Im Ausland steckten sich laut BAG 271 Personen an, in der Schweiz waren es 89 Personen. Die übrigen 37 Fälle werden noch abgeklärt.

(dapd)

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