Schweinepest in Rumänien: Schlachtung von 20 000 Tieren
Aktualisiert

Schweinepest in Rumänien: Schlachtung von 20 000 Tieren

In Rumänien sollen wegen der Entdeckung eines neuen Schweinpest-Herdes rund 20 000 Schweine geschlachtet werden.

Die betroffene Zucht im Verwaltungsbezirk Timis gehöre dem US- Konzern Smithfield, teilte die Veterinärbehörde am Sonntag mit.

Auch um 24 weitere Smithfield-Betriebe sei eine Schutzzone errichtet worden, um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Ende 2006 hatte Rumänien - wie von der Europäischen Union gefordert - eine grossangelegte Impfkampagne gegen die Tierkrankheit gestartet.

Mit dem Programm sollen innert vier Jahren rund vier Millionen Schweine geimpft werden. Nachdem 2006 insgesamt 716 Krankheitsherde in Rumänien entdeckt wurden, hatten die Behörden im Juni mitgeteilt, der letzte Seuchenherd sei beseitigt.

Die EU-Kommission hatte die neuen EU-Mitglieder Rumänien und Bulgarien vergangenen Oktober nachdrücklich aufgefordert, die Tierseuche auszumerzen.

(sda)

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