Schweiz besiegt Chile knapp
Aktualisiert

Schweiz besiegt Chile knapp

Das Schweizer Nationalteam siegte in der EM-Vorbereitung erneut. 295 Tage vor dem Kick-off an der Euro bezwang die SFV-Auswahl Chile in Wien 2:1. Barnetta (13.) und Streller (55.) schossen die Schweizer Treffer.

Zwei «Joker» standen am Ursprung des Erfolgs. Vonlanthen, der nach der Pause für den ungenügenden Behrami eintrat, lancierte mit einem gescheiten Pass den ebenfalls eingewechselten Marco Streller. Der Bebbi markierte ohne grosse Schnörkel seinen neunten Treffer im 24. Einsatz. Nur der geschonte Topskorer Alex Frei und Hakan Yakin verfügten über eine bessere Quote.

Das 1:0 in der 13. Minute war das Produkt einer perfekten Schweizer Kombination. Behrami leitete den Ball zu Inler, der Margairaz anspielte. Der Romand passte per Absatz zu Barnetta. Mit seinem dritten Tor in Serie fürs Nationalteam schloss der Leverkusen-Professional die wunderbare Ballstafette mit einem abgefälschten Schuss perfekt ab. Auf dem variantenreichen Weg zur frühen Führung deuteten die Schweizer ihre Spielstärke mehr als nur an.

Solange sie konsequent und konzentriert auftraten, fand Chiles Auswahl, die im Vergleich zur letzten Copa America praktisch neu formiert wurde, keinen Spielraum vor. Wie schnell alles aus den Fugen geraten kann, verdeutlichte dann aber der Ausgleich unmittelbar vor der Pause. Im rechten Couloir vernachlässigten Behrami und Philipp Degen ihren Defensivpart. Sanchez war der Profiteur, Keeper Zuberbühler der grosse Verlierer.

Strellers 2:1 ersparte der Schweiz im 62. Länderspiel unter Köbi Kuhn ein unnötiges Remis. Die Torhüterdiskussion wird indes unvermindert fortgesetzt werden. Gewiss, die Verteidiger liessen den chilenischen Torschützen viel zu lange gewähren. Aber den völlig unplatzierten Schuss hätte "Zubi" zwingend abwehren müssen. Stattdessen glitt ihm der Ball unter dem Körper durch - im internen Duell mit Benaglio und Coltorti gewann der Thurgauer keine Bonuspunkte. Der Fehlgriff bleibt wohl eher haften, als die zwei, drei guten Aktionen.

Das Telegramm:

Testpiel in Wien

Schweiz - Chile 2:1 (1:1)

Ernst-Happel-Stadion, Wien. - 2500 Zuschauer (offizielle Angabe). - SR Stuchlik (Ö).

Tore: 13. Barnetta 1:0. 44. Sanchez 1:1. 55. Streller 2:1.

Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Djourou (46. Eggimann), Senderos, Magnin; Behrami (46. Vonlanthen), Celestini, Inler (87. Huggel), Barnetta (74. Spycher); Margairaz (66. Hakan Yakin); Nkufo (46. Streller).

Chile: Bravo; Alvarez (87. Fierro), Riffo, Fuentes, Vidal (66. Estrada); Iturra; Isla (66. Jimenez), Fernandez, Rubio; Sanchez, Suazo (86. Salas).

Bemerkungen: Schweiz ohne Frei (geschont), Müller, Dzemaili, Gygax, Cabanas (alle verletzt), Coltorti (im Klub engagiert), Fernandes (spielt mit der U21 in der EM-Qualifikation). Debüt von Eggimann. 57. Offside-Tor von Suazo fälschlicherweise annulliert. Verwarnungen: 20. Vidal (Unsportlichkeit), 41. Djourou, 75. Estrada (Foul).

LIVE-TICKER

94. Schlusspfiff. Die Schweiz gewinnt nach hartumkämpftem Spiel knapp mit 2:1. Barnetta brachte die Eidgenossen früh in Führung, kurz vor der Halbzeitpause mussten die Schweizer jedoch nach einem Patzer von Zuberbühler den Ausgleich hinnehmen. In der zweiten Spielhälfte versuchten beide Teams das Spiel an sich zu reissen, es schlichen sich vor beiden Toren zahlreiche Fehler in der Defensive ein. Streller schiesst in der 54. Minute das Siegestor, ein reguläres Tor der Chilenen wenig später wird vom Schiedsrichter aberkannt. In der Folge verteidigte die Schweiz das 2:1, am Dienstag trifft das Team von Köbi Kuhn auf Japan.

92. Schneller Schuss des chilenischen Stars Salas nach einer Flanke von der Seitenlinie. Er schiesst um wenige Zentimeter an Zubis Tor vorbei.

90. Es werden vier Minuten nachgespielt.

89. Vonlanthen versucht sich durzudribbeln, scheitert jedoch. Die Chilenen kommen zum Gegenstoss. Sanchez kann vors Tor flanken. Senderos klärt die Situation aber souverän.

86. Letzter Schweizer Wechsel: Inler geht vom Spielfeld und wird durch Huggel ersetzt. Damit hat Köbi Kuhn seine sechs Wechselmöglichkeiten wahrgenommen.

84. Chiles Superstar Salas kommt doch noch zum Zug. Er ersetzt Suazo.

83. Nach einem schnellen Gegenstoss kommt Suazo aus der Mitte des Strafraums zum Schuss. Zuberbühler rettet.

81. Die Chilenen versuchen das Spiel schnell zu gestalten. Ihnen läuft die Zeit davon. Sie müssen sich aber immer wieder mit Fouls behelfen, um den Spielfluss der Schweizer zu unterbrechen. Jüngstes «Opfer» ist Spycher.

77. Gefährliche Szene vor dem Schweizer Tor. Schlechter Rückpass von Spycher. Suazo profitiert und kommt bei der Strafraumgrenze zum Schuss, dieser geht jedoch über das Schweizer Tor.

75. Estrada foult Vonlanthen von hinten. Er erhält die Gelbe Karte.

74. Christoph Spycher kommt eine gute Viertelstunde vor Spielende für Torschütze Barnetta.

72. Eckball für Chile. Alle Spieler vor dem Tor verpassen den Ball. An der Strafraumgrenze gelingt einem Chilenen der Weitschuss - jedoch viel zu hoch.

70. Das Spiel hat allgemein an Spannung gewonnen. Beide Mannschaften kommen nun zu guten Chancen. Die Schweizer versuchen das Spielgeschehen in die Hand zu nehmen, die Chilenen bleiben jedoch hartnäckig.

68. Gefährlicher Eckball von Fernandez auf Jimenez. Es fehlt jedoch ein Meter zum Tor.

66. Hakan Yakin kommt für Margairaz. Auch die Chilenen wechseln zwei Spieler aus.

58. Parade von Bravo. Nach einem Prellball zwischen Streller und einem Chilenen fliegt der Ball quer durch die Luft. Der chilenische Torhüter kann den Ball jedoch noch fischen.

57. Offside-Tor von Chile. Die Schweiz im Glück. Der Schiedsrichter aberkannt ein reguläres Tor der Südamerikaner. Suazo im 5-Meter-Raum freigespielt, er umdribbelte Zuberbühler und schob ein.

56. Streller erarbeitet sich gleich die nächste Chance. Er schiesst jedoch am Tor vorbei.

54. Tor für die SchweizMarco Streller verwertet seine erste Chance zum 2:1. Die Vorarbeit leistet Vonlanthen, der sich von der Seitenlinie zur Spielmitte arbeitete. Streller muss nur noch einschieben.

52. Streller spielt Magnin an, welcher direkt vor dem gegnerischen Tor steht. Der chilenische Torhüter lenkt den Ball ab. Eckball für die Schweiz. Die Chilenen klären die Situation jedoch problemlos.

50. Gegenangriff von Chile. Sanchez, Torschütze zum 1:1, drückt auf Höhe des Strafraums ab. Der Ball geht aber weit übers Tor hinaus.

49. Die Schweizer lassen den Ball schnell zirkulieren. Sie kommen jedoch nicht über das Mittelfeld hinaus.

47. Da das Spiel im Rahmen eines Vierländer-Turniers stattfindet, würde es im Falle eines Unentschiedens nach 90 Minuten direkt zum Penaltyschiessen kommen.

46. Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Köbi Kuhn hat drei Wechsel vorgenommen. Streller kommt für Nkufo, Eggimann für Djourou und Vonlanthen für Behrami.

45. Pausenpfiff. Die beiden Mannschaften trennen sich verdienterweise unentschieden zum Pausentee. Die Schweizer machen zwar mehr fürs Spiel, kommen aber nicht zu torgefährlichen Szenen. Chile spielt auf Konter.

43. Tor für Chile. Zuberbühler lenkt einen haltbaren Schuss ins eigene Tor. Sanchez' Schuss von der Strafraumgrenze hätte niemals zum Ausgleich führen dürfen.

42. Heikle Phase für die Schweizer. Doch der Freistoss der Chilenen geht weit über Zuberbühlers Tor.

41. Degen reisst Sanchez an der Strafraumgrenze um. Degen erhält Gelb. Freistoss für Chile.

38. Freistoss für Chile auf der Mittellinie, weiter Ball. Doch zum sechsten Mal laufen die Chilenen in die Offside-Falle.

36. Eckball Barnetta auf Magnin. Schuss. Auf der Linie klärt Alvarez.

31. Nkufo kommt langsam ins Spiel. Von der Strafraumgrenze schiesst er übers Tor. Der Ball wird abgelenkt. Eckball Schweiz, dieser führt jedoch ins Niemandsland.

30. Die Scheizer und die Chilenen tasten sich gegenseitig ab. Keine hochwertigen Chancen auf beiden Seiten.

27. Freistoss Chile. Ferandez gibt eine gute Vorlage vors Tor. Senderos verliert das Kopfballduell gegen Fuentes, der Ball geht jedoch übers Tor.

25. Degen trifft Rubio absichtlich mit der Hand im Gesicht. Der Schiedsrichter hat das Foul nicht gesehen, keine Gelbe Karte.

23. Margairaz verliert im Mittelfeld den Ball. Iturra profitiert, schiesst jedoch von 30 Metern übers Schweizer Tor.

21. Freistoss. Magnin schiesst ins Getümmel. Der Ball fliegt übers Tor.

20. Der Chilene Vidal erhält die Gelbe Karte wegen Reklamierens.

16. Inler versucht es aus Distanz. Sein schuss geht übers Tor.

14. Auf der Gegenseite kommt Rubio im Strafraum zur grossen Ausgleichschance. Doch Zuberbühler klärt mit einem Reflex.

13. Tor für die Schweiz! Barnettas abgelenkter Schuss von der Strafraumgrenze landet im Tor der Chilenen. Dem Treffer ging ein schönes Zusammenspiel der Schweizer voraus.

12. Die Schweiz macht Druck. Magnin flankt von 20 Metern vors Tor. Die Chilenen klären die Situation.

8. Erster Abschlussversuch von Chile mittels Eckball. Zuberbühler hält sicher.

6. Magnin verfehlt das Tor mit einem Flachschuss.

5. Foulspiel an Nkufo. Freistoss für die Schweiz.

2. Erster Eckball für die Schweiz.

1. Anpfiff! Die Scheiz hat Anspiel.

- Die Nationalhymne wird gespielt.

- In Kürze geht es los. Die Schweiz beginnt wie erwartet mit Nkufo als einzige Spitze.

Vor dem Spiel

Nach dem gelungenen Saisonauftakt gegen Holland folgen für die Schweizer Nationalmannschaft mit den Partien gegen Chile und Japan heikle Aufgaben. Köbi Kuhn fordert vom Team die Bestätigung des zuletzt gezeigten Aufwärtstrends.

Das Spiel gegen Holland war der gelungene Start in die EM-Saison. «Diese Partie muss die Referenz für die Zukunft sein», sagt Kuhn. «Das war wohl das beste Spiel in meiner Amtszeit. In vielen Phasen sah ich, was ich unter perfektem Fussball verstehe.» Dem Nationalcoach ist jedoch bewusst, dass die Bestätigung einer solchen Leistung im Speziellen gegen weniger prominente Gegner schwierig ist. «Über Chile wissen wir in der Tat nicht sehr viel», gab Kuhn zu. «Das Team hat sich verändert, weil sich vor dem Spiel gegen Brasilien einige Spieler Mut angetrunken hatten.» Sechs Akteure wurden nach einem Alkoholexess vor dem Viertelfinal an der Copa America intern für 20 Spiele suspendiert; Nationalcoach Nelson Acosta trat nach dem 1:6-Debakel zurück. Er wurde durch den Argentinier Marcelo Bielsa ersetzt.

Für die Schweizer gilt es gegen die Chilenen, deren bekanntester Spieler Marcelo Salas ist, und die Japaner, die nur mit drei Legionären antreten, zu zeigen, dass die durchzogenen Auftritte im Frühjahr gegen Jamaika und Kolumbien ein einmaliger Ausschlag gegen unten waren. Das 60 000 Zuschauer fassende Ernst-Happel-Stadion in Wien wird zwar besser gefüllt sein als das Stade de Genève bei Österreichs Auftritten im letzten Jahr. Eine Ambiance, wie sie die Schweizer bei Heimspielen geniessen, wird jedoch mit Sicherheit nicht herrschen. «Die Umstände dürfen kein Alibi sein für eine unzureichende Leistung und Leistungsbereitschaft», sagt Kuhn unmissverständlich.

«Die EM ist sehr nahe»

Der Druck auf die Spieler durch die Kadererweiterung kommt dem Coach gelegen. Schon früh hatte Kuhn verkündet, die anstehenden Partien bis zur EM seien - wenn schon keine Qualifikationsspiele - Selektionspartien. Nur wer sich in den faktisch bedeutungslosen Spielen behauptet, darf sich in neun Monaten Chancen auf einen Platz im Aufgebot für die Euro ausrechnen. «Die EM ist nun auch bei den Spielern sehr nahe», hat er festgestellt.

Freis Ziel

Zumindest am Freitag fehlt Kuhn noch Alex Frei, der nach seiner Muskelverletzung noch nicht ganz fit ist. Der treffsicherste Schweizer Stürmer will jedoch gegen Japan wieder spielen und die Bestmarke von Kubilay Türkyilmaz, der im Nationalteam 34 Treffer erzielte, noch in diesem Jahr zumindest egalisieren. Zwei Tore fehlen dem 28-jährigen Basler noch. Mit Freis Rückkehr bietet sich Kuhn die Möglichkeit, wieder zwei Angreifer aufzustellen. «Wir werden Verschiedenes testen», sagte Kuhn.

Über die Einsätze habe er sich noch keine detaillierten Gedanken gemacht, erklärte Kuhn vor dem Abflug nach Wien. Im Vergleich zum Spiel gegen Holland sind indessen nur geringfügige Veränderungen zu erwarten. Rückkehrer Fabio Celestini dürfte anstelle des in der U21-Auswahl engagierten Gelson Fernandes seine Chance erhalten. In der Innenverteidigung hat Kuhn die Wahl zwischen Steve von Bergen, Johan Djourou und Debütant Mario Eggimann als Partner von Philippe Senderos. Im Tor steht entsprechend dem Rotationsprinzip Pascal Zuberbühler; Diego Benaglio spielt gegen Japan.

Testpiel in Wien

Schweiz - Chile 18 Uhr

Ernst-Happel-Stadion, Wien. - SR Stuchlik (Ö).

Mögliche Aufstellung der Schweiz: Zuberbühler; Philipp Degen, Djourou, Senderos, Magnin; Vonlanthen, Celestini, Inler, Barnetta; Margairaz; Nkufo.

(si)

Stimmen zum Spiel Köbi Kuhn (Trainer Schweiz): «Ich gratuliere meiner Mannschaft. Der Gegner spielte aufsässig und war technisch stark. Er hat uns viel abgefordert. Nach 20 starken Minuten haben wir nachgelassen. Der Gegner spielte auf den Seite sehr hoch und zwang unsere Mittelfeldspieler zu Zweikämpfen bis an die Cornerfahne. Nach der Pause haben wir darauf besser reagiert. Es war für uns ein lehrreiches Freundschaftsspiel und für die Spieler ein Qualifikationsspiel. Ich mache grundsätzlich keine Einzelkritik, aber Fabio Celestini hat das gebracht, was ich von ihm erwartete. Und ich wollte auch Mario Eggimann die Chance geben, dass er uns die Selektion im nächsten Mai erschweren kann. Die drei Wechsel in der Pause waren schon vor dem Spiel abgesprochen.»

Stimmen zum Spiel Köbi Kuhn (Trainer Schweiz): «Ich gratuliere meiner Mannschaft. Der Gegner spielte aufsässig und war technisch stark. Er hat uns viel abgefordert. Nach 20 starken Minuten haben wir nachgelassen. Der Gegner spielte auf den Seite sehr hoch und zwang unsere Mittelfeldspieler zu Zweikämpfen bis an die Cornerfahne. Nach der Pause haben wir darauf besser reagiert. Es war für uns ein lehrreiches Freundschaftsspiel und für die Spieler ein Qualifikationsspiel. Ich mache grundsätzlich keine Einzelkritik, aber Fabio Celestini hat das gebracht, was ich von ihm erwartete. Und ich wollte auch Mario Eggimann die Chance geben, dass er uns die Selektion im nächsten Mai erschweren kann. Die drei Wechsel in der Pause waren schon vor dem Spiel abgesprochen.»

Stimmen zum Spiel Köbi Kuhn (Trainer Schweiz): «Ich gratuliere meiner Mannschaft. Der Gegner spielte aufsässig und war technisch stark. Er hat uns viel abgefordert. Nach 20 starken Minuten haben wir nachgelassen. Der Gegner spielte auf den Seite sehr hoch und zwang unsere Mittelfeldspieler zu Zweikämpfen bis an die Cornerfahne. Nach der Pause haben wir darauf besser reagiert. Es war für uns ein lehrreiches Freundschaftsspiel und für die Spieler ein Qualifikationsspiel. Ich mache grundsätzlich keine Einzelkritik, aber Fabio Celestini hat das gebracht, was ich von ihm erwartete. Und ich wollte auch Mario Eggimann die Chance geben, dass er uns die Selektion im nächsten Mai erschweren kann. Die drei Wechsel in der Pause waren schon vor dem Spiel abgesprochen.»

Marcelo Bielsa (Trainer Chile): «Man ist nicht zufrieden, wenn man verliert. In solchen Spielen muss man Tore schiessen, um zu gewinnen. Die Schweizer sind sehr gut in Form und stark am Ball. Sie waren sehr engagiert. Es ist schwer, sie zu schlagen. Der Rhythmus war hoch, dennoch würde ich jedem meiner Spieler auf einer Skala von 1 bis 10 eine Note zwischen 6 und 7 geben. Wir hätten ein Unentschieden verdient.»

Mario Eggimann (Debütant): «Ich bin natürlich froh, dass ich meinen ersten Einsatz als Sieger beenden konnte. Wir haben uns am Schluss zwei, drei Nachlässigkeiten erlaubt, weil wir zu stark ans 3:1 dachten. Wenn man offensiv spielt, gibt es hinten halt offene Räume.»

Pascal Zuberbühler: «Spiele, wie das gegen Holland (2:1) kann man natürlich nicht immer wiederholen. Chile war sehr, sehr aufsässig. Wir aber haben gewonnen, das ist gut. Der Siegeswille war jederzeit erkennbar. Beim Gegentor sieht man als Torhüter natürlich nicht gut aus, da brauche ich gar nicht gross auszuweichen.»

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