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WashingtonSchweiz geht mit Appenzeller Bier in Battle

Verschiedene Botschaften in Amerika kämpften um den Titel «Best Brew Award». Die Schweiz landete mit Appenzeller Bier einen Achtungserfolg.

von
mlü

«Die Schweiz ist nicht nur berühmt für ihre Schokolade und ihren Käse, sondern auch für ihr traumhaftes Bier», so Daniel Freihofer, Chargé d'affaires und Wirtschaftschef der Schweizer Botschaft in den USA. Freihofer steht dabei vor dem Schweizer Stand am zweiten «Battle of the Beers» in Washington D.C.

Beim Wettkampf traten am vergangenen Donnerstag die Botschaften von verschiedenen Nationen, unter anderem von Neuseeland, Australien, Kanada und Grossbritannien, gegeneinander an und kämpften um den Titel «Best Brew Award». Erstmals war dieses Jahr auch die Schweizer Botschaft eingeladen, mit Schweizer Bier am Wettbewerb teilzunehmen. «Wir stellten uns mit dem Holzfass- und dem Quöllfrisch-Bier der Brauerei Locher den Herausforderern», so Andreas Ledergerber, Mediensprecher der Schweizer Botschaft in den USA.

Viele positive Reaktionen

Doch leider verpassten die Schweizer knapp den ersten Platz – die diesjährigen Gastgeber, die Botschaft von Neuseeland, haben mit ihren zwei Biersorten «Hops On Pointe» und «Death From Above» gewonnen. Laut Ledergerber wurden keine weitere Abstimmungsresultate kommuniziert.

Für die Schweizer Botschaft und ihr Bier bedeutet das also: Knapp auf Rang zwei gelandet: «Wir erhielten viele positive Reaktionen der Gäste und von den Angehörigen des US-Kongresses an unserem Stand. Unser Bier sei sehr schmackhaft», so Ledergerber. Viele Gäste hätten nicht gewusst, dass die Schweiz selber Bier braue. Zudem sei das Design der Flasche sehr gelobt worden.

Appenzeller sind stolz auf ihr Bier

Karl Locher, Mitinhaber und Delegierter der Geschäftsleitung der Brauerei Locher, freut sich über das Resultat: «Das ist ein super Ergebnis. Es macht mich stolz, dass unser Bier auch in Amerika gut ankommt.» Mit dem Holzfass-Bier lasse man die alten Biertraditionen aufleben. «Durch die Lagerung im Holz schmeckt es so, wie unsere Grossväter und Urgrossväter Bier gekannt haben», so Locher.

Verkostungen und Gespräche

Vor einem Jahr wurde der Wettbewerb von den Botschaften Australiens und Grossbritanniens gegründet. «Mit der Veranstaltung will man den Gästen verschiedene Bierkulturen näherbringen», so Ledergerber. Neben der Verkostung würden sich auch Gelegenheiten für Gespräche ergeben: «Unter anderem sorgten die wirtschaftlichen Beziehung zwischen der Schweiz und den USA und die Schweizer Innovationskraft für Gesprächsstoff.»

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