Aktualisiert 15.10.2020 17:23

Mountainbike-EMSchweiz gewinnt Bronze in der Mixed-Staffel

An der Europameisterschaft im Tessin fährt das Schweizer Team im Relay auf den dritten Platz. Gold geht an Italien, Silber holt sich Frankreich.

von
Nils Hänggi
Die Schweiz überzeugt an der Mountainbike-EM im Tessin.

Die Schweiz überzeugt an der Mountainbike-EM im Tessin.

Foto: Freshfocus (Archivbild)

Für die Mountainbiker ging es in der verkürzten Corona-Saison ohne Verschnaufpause weiter zur dritten und letzten internationalen Station. Nach der WM anfangs Oktober startete am Donnerstag im Tessin, am Fuss des Monte Tamaro, die Mountainbike-EM.

Und die Schweizer wussten gleich zu Beginn zu überzeugen. Im Team-Relay holten in der Mixed-Staffel Fabio Püntener, Janis Baumann, Alessandra Keller, Noëlle Buri, Elisa Alvarez und Thomas Litscher den dritten Platz und somit die Bronze-Medaille. 46 Sekunden Rückstand auf den Sieger Italien handelten sich die Schweizer ein. Der zweite Platz und damit Silber ging an Frankreich. 2019 holte die Schweiz noch Gold, dann aber mit einem anderen Team.

Litscher, der als Sechster übernahm und auf der Schlussrunde mit einer beherzten Fahrt drei Ränge gut, machte, freute sich nach dem Rennen. Er sagte: «Jeder gab das Beste und wir können alle zufrieden sein.»

Noch weitere Medaillenchancen

Der Erfolg wird den Schweizer Nationalcoach freuen. Und auch bestätigen. Glaubte er doch vor dem EM-Start an den Heimvorteil. Er sagte: «Die Schweizer kennen die Strecke vom Swiss Cup sehr gut. Und 99 Prozent von ihnen sagen, es sei eine der schönsten innerhalb der nationalen Rennserie. Sich auf ein Rennen zu freuen und die Strecke zu kennen, hilft sehr.»

Weitere Medaillenchancen kommen in den nächsten Tagen. Zu den Anwärtern zählen Jolanda Neff, der WM-Zweite Mathias Flückiger, Sina Frei, Lars Forster, Thomas Litscher oder auch Filippo Colombo, der an seiner ersten WM bei den Männern Siebter wurde. Und natürlich Nino Schurter. Dieser musste sich an der Weltmeisterschaft im Schlamm von Leogang zwar mit Platz 9 begnügen, seinem schlechtesten WM-Resultat. Doch abschreiben darf man den 34-Jährigen mit Sicherheit nicht.

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