Handball: Schweiz muss gegen Frankreich ran
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HandballSchweiz muss gegen Frankreich ran

Die Schweizer Nationalmannschaft der Männer trifft in der Qualifikation für die EM-Endrunde 2016 in Polen auf den Olympiasieger und aktuellen Titelhalter Frankreich sowie auf Mazedonien und Tschechien.

Die Schweiz war nach überstandener Vorqualifikation bei der Auslosung im vierten und letzten Top gesetzt. Die ersten zwei aller sieben Gruppen sowie der Beste von allen Gruppendritten qualifizieren sich für die Endrunde in Polen, für die der Gastgeber gesetzt ist. Die EM-Qualifikation beginnt Ende Oktober. Die Endrunde 2016 steht vom 15. bis 31. Januar im Programm.

Der Schweizer Nationaltrainer Rolf Brack bezeichnet die Gruppe als «schwierig, aber interessant». «Frankreich steht derzeit ohnehin eine Klasse über allen anderen Nationen. Das werden attraktive Spiele, in denen wir über die Deutschschweiz hinaus Werbung für den Handball machen und enorm viel lernen können.»

Brack über die weiteren Gegner: «Mit Tschechien (schaltete in der letzten EM-Qualifikation Deutschland aus - Red.) haben wir aus Topf 3 den wohl härtesten Brocken zugelost erhalten. Andererseits hätte es in Topf zwei auch grössere Kaliber als Mazedonien gegeben.»

Gegen Mazedonien spielte die Schweiz bereits in der vergangenen Saison in der EM-Qualifikation. Dabei blieb die SHV-Auswahl sowohl in Skopje (24:30) als auch in Zürich (22:27) ohne Punktgewinn. Gegen Tschechien mit dem ehemaligen Welthandballer und St. Otmar-Spieler Filip Jicha spielte die Schweiz letztmals im Frühjahr 2008. Damals verlor sie an einem Vierländerturnier in Prag deutlich (24:33). Gegen Frankreich, mit 67 Begegnungen der bisher häufigste Länderspiel-Gegner der SHV-Auswahl, trugen die Schweizer zuletzt im April 2012 zwei Test-Länderspiele aus. Sowohl in Chambéry als auch in Montbéliard setzte sich der hohe Favorit trotz respektablen Schweizer Auftritten deutlich durch. (si)

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