Schweiz trifft auf Belgien
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Schweiz trifft auf Belgien

Gute Auslosung für das Schweizer Davis-Cup-Team: In der Weltgruppen-Barrage treffen die Spieler von Captain Severin Lüthi, der aller Voraussicht nach auf die Unterstützung von Roger Federer zählen kann, vom 19. bis 21. September zu Hause auf Belgien.

Die Schweizer haben gute Chancen, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Belgiens Team wird wahrscheinlich durch Steve Darcis (ATP 48), Kristof Vliegen (70) und Olivier Rochus (77) gebildet. Der unberechenbare Xavier Malisse verzichtet nach Streitigkeiten mit dem Verband schon seit geraumer Zeit auf Einsätze. Belgien unterlag in der Startrunde 2:3 in Tschechien, befand sich aber nach den ersten beiden Tagen schon 0:3 im Hintertreffen.

«Ich bin sehr zufrieden mit der Auslosung», erklärte Stanislas Wawrinka, der am vergangenen Wochenende in Minsk gegen Weissrussland beide Einzel gewann. «Es ist gut, dass wir nach einem Sommer mit derart vielen Reisen zu Hause spielen können. Es ist auch deutlich besser als zum Beispiel ein Auswärtsspiel in Australien, obwohl es gegen Belgien nicht einfach werden wird.» Im Moment deutet vieles darauf hin, dass die Partie in der Bodensee- Arena in Kreuzlingen ausgetragen wird, wo im Februar schon Polen gastierte.

Gute Gelegenheit zur (späten) Revanche erhält auch Federer. Im letzten Duell Schweiz - Belgien - 1999 in Brüssel - verlor der damals noch nicht 18-jährige Baselbieter beide Einzel. In seiner weiteren Davis-Cup-Laufbahn blieb er nie mehr ohne Einzelpunkt. Belgien siegte damals im Viertelfinal 3:2, was auch das Ende der kurzen Karriere von Claudio Mezzadri bedeutete.

Barrages um den Aufstieg in die Weltgruppe (19. - 21. September):

Schweiz - Belgien, Chile - Australien, Grossbritannien- Österreich, Kroatien - Brasilien, Israel - Peru, Holland -Südkorea, Rumänien - Indien, Slowakei - Serbien.

(si)

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