Fahndungen: Schweiz will Zugriff auf EU-DNA-Datenbank
Aktualisiert

FahndungenSchweiz will Zugriff auf EU-DNA-Datenbank

Die Schweiz soll Zugang zur grossen europäischen DNA- und Fingerabdruck-Datenbank erhalten. Dort sind bereits Daten von 14 europäischen Ländern gespeichert.

Mit Hilfe dieser Daten könnten Ermittlungen schneller und effizienter vorgenommen werden, weil man auf ein grösseres Angebot zurückgreifen kann, sagte Eva Zwahlen vom Bundesamt für Polizei am Montag in der Sendung «Heute Morgen» von Schweizer Radio DRS.

Der sogenannte Vertrag von Prüm, in dem diese Datenbank geregelt ist, gehe weiter als die Schengen-Zusammenarbeit. Bei einem Zugriff auf die DNA- und Fingerabdruck-Datenbank könnten allerdings keine persönlichen Daten abgerufen werden. Das System zeige lediglich an, ob ein Treffer vorhanden sei. Danach müsse das betreffende Land offiziell um Mithilfe gebeten werden. (sda)

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