Schweiz zahlt Wohnungen für Libanon-Flüchtlinge cash
Aktualisiert

Schweiz zahlt Wohnungen für Libanon-Flüchtlinge cash

Nach dem Konzept «Cash for Shelter» zahlt das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe denjenigen, die Flüchtlinge bei sich aufnehmen, einen Betrag in bar.

Mit dem Konzept «Cash for Shelter» (Bargeld für ein Dach über dem Kopf) will das Schweizerische Korps für humanitäre Hilfe (SKH) Vertriebenen ein Unterkommen bei anderen Familien ermöglichen. Man suche mit der Regierung in Beirut eine entsprechende Lösung, sagte SKH-Chef Toni Frisch in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens SF vom Samstagabend.

Ein vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gechartertes Schiff mit 200 000 Rationen an Lebensmitteln und Material ist am Samstagnachmittag in Beirut angekommen. Die Fracht soll im Süden Libanons verteilt werden.

Die Schiffsladung habe aus Lebensmitteln, Zelten, Decken, Matratzen, Küchenutensilien, Hygiene-Kits und logistischer Ausrüstung für das IKRK-Team vor Ort bestanden, sagte IKRK- Sprecherin Carla Haddad der Nachrichtenagentur SDA am Samstagabend.

Die Hälfte der Nothilfe sei für Vertriebene bestimmt, die in der libanesischen Hauptstadt Beirut gestrandet seien. Der Rest soll in den Süden des Landes gebracht werden. Dort, in Tyrus, ist laut dem IKRK am Nachmittag ein Konvoi auf dem Landweg angekommen - mit 960 Lebensmittel-Paketen. (sda)

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