Schweizer 100-m-Sprinter ausgeschieden
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Schweizer 100-m-Sprinter ausgeschieden

In der 2. Runde war die Leichtathletik-EM in Göteborg für die Schweizer 100-m-Sprinter Markus Lüthi und Andreas Baumann beendet.

Der Aargauer Lüthi zog sich mit der persönlichen Saisonbestzeit von 10,47 Sekunden achtbar aus der Affäre. Lüthi erreichte in seiner Serie den 5. Rang; für die Halbfinal-Qualifikation wäre der 4. Platz notwendig gewesen. Diesen verpasste Lüthi um acht Hundertstel. Pech für Lüthi: In den restlichen drei Serien wäre er mit seiner Zeit von 10,47 Sekunden weitergekommen.

Baumann lief in der vierten Zwischenlanf-Serie mit 10,65 Sekunden in den 7. Rang. Für Platz 4 fehlten dem Zürcher 0,17 Sekunden.

Für Martina Naef (LC Opfikon) sind die EM ebenfalls zu Ende. Sie war mit einer Bestzeit von 56,97 praktisch chancenlos zum 400-m-Hürdenvorlauf gestartet, riskierte zu viel und brach völlig ein. Mit einer Zeit von 58,08 resultierte lediglich der 29. Rang unter 32 Konkurrentinnen. "Ich startete viel zu schnell und bemerkte nicht, dass ich so schnell unterwegs war, bis es mich bei 250 m aufstellte", sagte sie. Naef fühlte sich topmotiviert, "sogar übermütig, weil ich an diesen EM eine besonders gute Leistung bringen wollte." Sie werde aus diesem Fehler lernen, sagte die 26-Jährige aus Samstagern, "Göteborg war bestimmt nicht mein letzter Grossanlass."

(si)

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