Aktualisiert 21.10.2016 12:37

MordversuchSchweizer (15) in Wien niedergestochen

Als der 15-Jährige das Haus verliess, um zur Arbeit zu gehen, wurde er vor dem Mehrfamilienhaus niedergestochen. Die Täter sind flüchtig.

von
ann
In dieser Siedlung an der Pfarrgasse in Wien wurde der 15-Jährige vor seinem Wohnhaus niedergestochen. Er konnte sich zurück zur Wohnung seiner Eltern schleppen, wo er zusammenbrach.

In dieser Siedlung an der Pfarrgasse in Wien wurde der 15-Jährige vor seinem Wohnhaus niedergestochen. Er konnte sich zurück zur Wohnung seiner Eltern schleppen, wo er zusammenbrach.

Ein 15-jähriger Schweizer, der in Wien wohnt, wurde direkt vor seiner Haustür mit einem Messer niedergestochen, wie «heute.at» schreibt. Er schwebt in Lebensgefahr und wird derzeit notoperiert. Die Hintergründe sind völlig unklar, der oder die Täter sind auf der Flucht.

Die Polizeiermittlungen deuten momentan auf einen Mordversuch hin. Zur Zeit gibt es wenig Anhaltspunkte, ob der Attacke ein Streit vorausging. Im Spital kämpfen die Ärzte um das Leben des 15-Jährigen. Zum Angriff kam es gegen 6 Uhr früh. Das Opfer dürfte gerade sein Wohnhaus verlassen haben, um zur Arbeit zu gehen. Als er in den Innenhof trat, wurde er von einem Unbekannten angegriffen.

Familie kann sich die Tat nicht erklären

«Der 15-Jährige schleppte sich mit letzter Kraft ins Treppenhaus und zur Wohnung der Eltern. Davor brach er zusammen. Angaben konnte er keine mehr machen», sagt Polizeisprecher Thomas Keiblinger. Gefunden hat das schwerverletzte Opfer der Bruder, der die Tür öffnete.

Eltern und Bruder leisteten Erste Hilfe und verständigten die Polizei und Rettung. Bisher sind keine Zeugen der Bluttat bekannt, auch eine Tatwaffe konnte noch nicht gefunden werden. Die Schweizer Familie kann sich die Attacke nicht erklären – der 15-Jährige sei mit allen Personen gut ausgekommen und habe keine Feinde gehabt.

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