Aktualisiert 18.05.2016 09:02

Patientendaten

Schweizer Ärzte erhalten Social-Media-Knigge

Die Ärztevereinigung FMH veröffentlicht heute Richtlinien zum sorgfältigen Umgang mit Patientenaufnahmen.

von
kat
Privates und Berufliches trennen: Arzt mit Smartphone. (gettyimages)

Privates und Berufliches trennen: Arzt mit Smartphone. (gettyimages)

Ärzte sollen im Umgang mit Social Media sensibilisiert werden. Die Ärztevereinigung FMH legt deshalb ein neues Reglement betreffend Sorgfalt und Anstand mit Patientendaten im digitalen Bereich vor.

Besonders Foto- und Videoaufnahmen gelten als heikel. «Ganz wichtig ist es, dass man nicht mit dem persönlichen Handy Fotos von Patienten oder von Befunden macht und diese vermischt werden mit privaten Bildern», sagt Urs Stoffel, Chirurg und Mitglied im Zentralvorstand der FMH zum Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). So würden Ärzte verhindern, dass medizinische Bilder am falschen Ort landen.

Auch sei es empfehlenswert, dass Ärzte Freundschaftsanfragen von Patienten auf Facebook nicht annehmen. Des Weiteren sollten vertrauliche Daten verschlüsselt und nur über sichere Verbindungen übertragen werden.

Die Richtlinien für Ärzte im Umgang mit Social Media umfassen laut Bericht fünf Seiten und sollen heute veröffentlicht werden.

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