Schweizer Armee soll im Ausland üben
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Schweizer Armee soll im Ausland üben

Damit die Schweiz auch in Zukunft ihre Verteidigungsaufgaben wahrnehmen kann, hat der Bundesrat das Übungsprogramm für Auslandseinsätze genehmigt.

Die Teilnahme an solchen Übungen soll der Armee die Möglichkeit bieten, ihre militärische Einsatzfähigkeit in den Kernbereichen Raumsicherung, Verteidigung und Friedensförderung zu erhöhen, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte. Die Zusammenarbeit fördere den Wissens- und Erfahrungsaustausch und verschaffe der Armee Vergleichsmöglichkeiten, um die eigenen Einsatzverfahren zu überprüfen. Ausserdem werde der Zugang zu Ausbildungsstätten eröffnet, die so in der Schweiz nicht bestünden.

Im Gegenzug stelle die Schweiz ihre Ausbildungsinfrastruktur wie beispielsweise Simulatoren zur Verfügung, ohne dass dadurch zusätzliche Investitionskosten entstünden. Die bi- und multilateralen Übungen werden gemäss VBS von Vertragsstaaten der Partnerschaft für den Frieden (PfP) organisiert. Sie finden in den nordischen Staaten, Deutschland, Griechenland und der Schweiz statt. (dapd)

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