Aktualisiert 10.10.2005 20:00

Schweizer Bann für rumänische Poulets

Die Schweiz hat vorläufig einen Importstopp für Geflügel aus Rumänien und der Türkei verhängt. Der Absatz von Poulets ist aber nicht gesunken.

Die Grossverteiler haben noch kein verändertes Einkaufsverhalten ihrer Kunden festgestellt. «In den letzten Wochen und Tagen haben wir nichts bemerkt – wir haben aber auch keine Poulets aus den derzeitigen Risikoländern», so Migros-Sprecher Urs Peter Naef. Auch bei Coop hat sich bisher nichts verändert.

Inzwischen hat das Bundesamt für Veterinärwesen das Importverbot für Geflügelprodukte auf Rumänien und die Türkei ausgeweitet – als Vorbeugemassnahme für den Fall, dass sich die gemeldeten Verdachtsfälle von Vogelgrippe in diesen Ländern bestätigen. Aus Rumänien wurden dieses Jahr bis Ende August 45 Tonnen Geflügelfleisch und 17 Tonnen Federn importiert. Aus der Türkei wurden keine Geflügelprodukte eingeführt.

In der Schweiz gibt es zurzeit ein Überwachungssystem für Zugvögel. Es soll sicherstellen, dass die Einschleppung des Virus durch Zugvögel frühzeitig erkannt würde.

(AP/csr)

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