Aktualisiert 19.06.2015 14:36

E3 – «Fils Fram3 Rate»Schweizer Bauern erobern Los Angeles

Der «Landwirtschaftssimulator» ist das erfolgreichste Game aus der Schweiz. Damit brauchen sich die Entwickler auch an der E3 nicht zu verstecken.

von
Ill-FiL

Zum Abschluss der E3 hat sich 20-Minuten-Vlogger Ill-FiL mit den Entwicklern von Giants Software aus Schlieren getroffen.

Im Vergleich zu Mega-Entwicklern wie Sony, Microsoft oder Nintendo sind die Developer von Giants Software aus Schlieren bei Zürich winzig. Dennoch ist ihr «Landwirtschaftssimulator» eines der erfolgreichsten Games dieser Tage.

Grund genug für 20-Minuten-Vlogger Ill-FiL, die Schöpfer des berühmtesten Bauern-Games an der Game-Messe E3 in Los Angeles zu besuchen. Wie sich die Entwickler des «Landwirtschaftssimulators» inmitten des Trubels schlagen, erklärt Stefan Giger von Giants Software im Video. Zusätzlich gibts eine kurze Vorschau auf den Blockbuster «Fallout 4» zu sehen.

Die Hololens ist Realität

Doch nicht nur Schweizer Bauern beeindrucken an der E3. Auch Microsofts Blick in die Zukunft hat es in sich: Der Konzern hat an der E3 die Augmented-Reality-Brille Hololens näher vorgestellt. Einige Besucher hatten die Ehre, das neue Head-Mounted-Display erstmals auszuprobieren.

Games wie etwa «Minecraft», das an der Microsoft-Pressekonferenz gezeigt wurde, konnte man zwar noch nicht spielen. Dafür verschaffte ein «Combat-Briefing» vor einer anschliessenden Multiplayer-Runde «Halo 5: Guardians» einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten der Hololens.

Und die hinterliessen beim Autor nach der Demo einen bleibenden Eindruck. Man könnte auch sagen, er war ziemlich baff. Hologramme, wie man sie bisher gesehen hat, sind ein schlapper Hut gegen die Power der Hololens. Auf jeden Fall hat Microsoft mit seiner Augmented-Reality-Brille einen mehr als nur potenten Konkurrenten zu den Virtual-Reality-Headsets wie etwa Oculus Rift am Start.

Verträglicher als Virtual Reality

Mehr noch: Während Virtual Reality bei vielen Nutzern Schwindelgefühle hervorrufen kann, dürfte das bei der Hololens nicht passieren. Der Grund: Die holografischen Darstellungen nehmen nicht das gesamte Blickfeld in Beschlag. Deshalb kann man jederzeit an ihnen vorbei in die richtige Welt schauen und bleibt nicht zwingend in dem Mix aus Realität und Virtualität gefangen.

Microsoft hat bisher nur zwei holografische Bilder der Hololens veröffentlicht. Beide waren während der Demo an der E3 zu sehen.

Eindrücklich: Verändert man seine Position zu den Hologrammen, ändert sich auch die Perspektive auf die dargestellten Objekte.

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