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Anschlag in MarokkoSchweizer bei Terroranschlag getötet

Nun herrscht traurige Gewissheit über das Schicksal der beiden nach dem Attentat in Marrakesch vermissten Personen aus der Schweiz: Ihre Leichen konnten identifiziert werden.

Beim Anschlag von Marrakesch sind ein Schweizer und ein im Tessin lebender Portugiese getötet worden. Sie konnten erst am Sonntag, drei Tage nach dem Anschlag auf das Touristencafé, identifiziert werden. Insgesamt starben bei dem Anschlag 16 Menschen.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Sonntagnachmittag den Tod der zwei jungen Männer aus dem Tessin. Die Freundinnen der beiden, zwei Tessinerinnen, waren bei dem Anschlag schwer verletzt wurden. Sie kehrten am späten Freitagabend mit einem Rega-Ambulanzjet in die Schweiz zurück.

Tessiner Medien berichteten unter Berufung auf Angehörige, es handle sich um zwei Männer im Alter von 23 und 25 Jahren aus dem Raum Bellinzona. Sie seien mit ihren Freundinnen nach Marokko gereist. Von Seiten des EDA gab es dazu keine näheren Angaben.

Erinnerungen an Luxor

Schweizer waren in der Vergangenheit immer wieder Opfer von terroristischen Anschlägen, zuletzt im April 2006 im ägyptischen Badeort Dahab. Damals war ein Schweizer unter den 18 getöteten Personen. Bei Selbstmordanschlägen in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad war ebenfalls ein Schweizer unter den 34 Toten.

Beim Terroranschlag auf der indonesischen Ferieninsel Bali waren drei Schweizer unter den insgesamt 202 getöteten Menschen. Der folgenschwerste Anschlag auf Schweizer Staatsangehörige war jener im oberägyptischen Luxor, wo im November 1997 62 Menschen erschossen wurden, darunter 36 Schweizer. (sda)

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