Aktualisiert 04.01.2013 15:45

Grenze zu Österreich

Schweizer bei Waffen-Kauf verhaftet

Ein einschlägig vorbestrafter Schweizer wollte in Lustenau illegal acht Glock-Pistolen kaufen. Die Polizei verhaftete ihn und den Verkäufer – der ihm schon 20 Knarren verkauft hatte.

Ein 60-jähriger Österreicher wollte einem einschlägig vorbestraften 58-jährigen Schweizer Unternehmer im österreichischen Lustenau acht Glock-Pistolen verkaufen. Während des Deals wurden die beiden Männer von der Polizei verhaftet.

Nach monatelangen Ermittlungen griffen oberösterreichische und Vorarlberger Beamte der Sondereinheit Cobra Mitte Dezember zu. Bei anschliessenden Hausdurchsuchungen habe man in der Wohnung des Österreichers drei scharfe Handgranaten, drei Maschinenpistolen und tausende Schuss Munition sicher gestellt, teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich am Freitag mit.

Das Land der Feuerwaffen

Schon 20 Waffen verkauft

Zu den Tatvorwürfen zeigte sich der Mann zum grössten Teil geständig, die Ermittlungen sind laut Polizei aber noch nicht abgeschlossen. Konkret gestand der Österreicher den illegalen Verkauf einer Handgranate, von Pumpguns und mehreren Faustfeuerwaffen. Sämtliche Abnehmer verfügten über keine gültigen Dokumente dafür.

Dem Schweizer verkaufte der Mann illegal mindestens 20 Faustfeuerwaffen. Als Motiv für den Handel nannte der 60-Jährige seine notorische Geldnot, er hat Schulden in sechsstelliger Euro-Höhe.

Zurzeit befindet sich der Schweizer, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft St. Gallen besteht, laut der Polizei Oberösterreich der Polizei Oberösterreich in Auslieferungshaft. (sda)

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