Schweizer Börse bricht alle Rekorde
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Schweizer Börse bricht alle Rekorde

Im zu Ende gehenden Jahr legten an der Schweizer Börse die wichtigsten Indizes SMI und SPI um 16 beziehungsweise gut 20 Prozent zu.

Die Börsianer konnten am Freitag auf ein Rekordjahr anstossen. Die SWX Swiss Exchange und die elektronische Börse virt-x erreichten laut provisorischen Berechnungen neue historische Bestmarken beim Umsatz und der Zahl Transaktionen. Der Umsatz lag mit 1,978 Billionen Franken um 36,5 Prozent über dem Vorjahr, das ebenfalls neue Rekordmarken gesetzt hatte. Die Zahl der Abschlüsse stieg von knapp 18 Millionen auf 24,473 Millionen. Umsatzstärkster Monat war laut den Monatsberichten (ohne Dezember) der März mit 231,344 Milliarden Franken, gefolgt vom April, der mit fünf Handelstagen weniger auf 204,548 Milliarden Franken kam.

Mit 1,737 Billionen Franken entfiel der deutlich grösste Teil des Jahresumsatzes auf Schweizer Aktien und Fonds. Dies entsprach einer Umsatzsteigerung um 42,8 Prozent. Der Umsatz mit Schweizer Anleihen blieb hingegen um 9,7 Prozent hinter dem Vorjahr zurück. Kräftige Umsatzzunahmen gab es hingegen bei den internationalen Anleihen und den verbrieften Derivaten mit 25,7 beziehungsweise 48,6 Prozent.

Am Freitag rutschte der Aktienmarkt nach leicht positivem Beginn im Laufe des Vormittags ins Minus. Der Blue-Chips-Index SMI lag Mitte Nachmittag bei 8.774,74 Punkten und damit um 0,32 Prozent im Minus. Der breiter gefasste SPI verlor 0,24 Prozent auf 6.919,98 Punkte. Am letzten Handelstag fehlte es an Impulsen. Die Zürich-Versicherungen notierten trotz der Nachricht, dass eine Sammelklage in den USA abgewiesen worden war, im Minus. Das Schwergewicht Nestle gab um 1,03 Prozent nach und zog den ganzen Markt mit. ABB, die mit einem Plus von 67 Prozent seit Jahresanfang zu den Jahresgewinnern gehören, verbesserten sich auch am letzten Tag um 0,7 Prozent.

Die beiden massgebenden Indizes SMI und SPI hatten in der letzten Börsenwoche mit 8.849,07 beziehungsweise 6.968,79 Punkten neue Allzeithochs erreicht. Im Jahresvergleich verbesserten sie sich um 15,5 Prozent beziehungsweise 20,3 Prozent. (dapd)

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