Aktualisiert 28.02.2012 17:24

Märkte

Schweizer Börse schliesst schwächer

Die Schweizer Börse hat am Dienstag im Minus geschlossen. Nachdem der SMI zu Beginn im Plus eröffnete, erodierten die Kursgewinne im Verlaufe des Handelstages kontinuierlich.

Für einen grösseren Abwärtssog sorgten am Nachmittag die US-Zahlen zu den Auftragseingängen langlebiger Güter im Januar. Auch die neusten Erhebungen im Immobilienmarkt der USA vermochten die Anleger nicht zu überzeugen.

Der SMI ging mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 6125,09 Punkten aus dem Handel. Der breite Swiss Performance Index (SPI) verlor 0,2 Prozent auf 5601,10 Punkte.

Der Kursanstieg von Nestlé wurde mit einem Verlust von 0,4 Prozent gestoppt. Unter den weiteren Index-Schwergewichten notierten Roche und Novartis je 0,5 Prozent schwächer. Bei den defensiven Titeln verloren Swisscom 0,6 Prozent.

Transocean führten mit einem Plus von 1,8 Prozent die Gewinnerliste der Schweizer Standardwerte an. Die Titel profitierten von einer Kurszielerhöhung der Credit Suisse. In den Luxusgüter-Aktien Richemont mit eine Zugewinn von 1,2 Prozent und und Swatch mit plus 0,7 Prozent zeigte sich Nachholbedarf.

Mehrheitlich unter Verkaufsdruck standen die Finanztitel. Die Grossbank Credit Suisse notierte 0,4 Prozent tiefer als am Montag, UBS 0,6 Prozent. Bei den Versicherern stiegen Bâloise um 0,6 und Swiss Life um 1 Prozent, während ZFS 0,4 und Swiss Re 1,8 Prozent nachgaben.

Lonza erlitten mit 3,3 Prozent die prozentual grössten Einbussen. Weitere grössere Verlierer waren zyklische Titel wie Logitech (- 1,6), Nobel Biocare (-1,7) und Sonova (-0,7 Prozent).

Am breiten Markt haben zahlreiche Unternehmen Jahreszahlen publiziert: Georg Fischer schlossen ebenso wie Feintool unverändert. Gategroup gaben 1,3 Prozent nach, die Immobiliengesellschaft PSP legte dagegen um den gleichen Prozentsatz zu. (sda)

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