Schweizer Börse trotzt dem Abwärtstrend
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Schweizer Börse trotzt dem Abwärtstrend

Die Talfahrt an der Tokioter Aktienbörse hat sich angesichts der andauernden Kreditkrise fortgesetzt. Die Schweizer Börse liess sich davon zunächst wenig beeindrucken.

Die Schweizer Börse hat am Montagmorgen nach dem Taucher der asiatischen Handelsplätze nur mit leichten Verlusten eröffnet. Der Blue-Chips-Index SMI gab in den ersten zehn Handelsminuten um 0,1 Prozent auf 8.412,5 Punkte nach. Der breit gefasste Swiss Performance Index (SPI) sank um ebenfalls 0,1 Prozent auf 6.901,6 Zähler. Die in der vergangenen Woche arg gebeutelten Bankaktien hielten sich deutlich im Plus. Die UBS legte um 1,5 Prozent zu, die Credit Suisse Group um 0,6 Prozent. Die Julius-Bär-Aktien gaben dagegen um 0,8 Prozent nach. Die deutlichsten Verluste musste ABB hinnehmen mit minus 1,6 Prozent.

Tauchgang in Japan

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte sank mit 15 197,09 Punkten auf den tiefsten Stand seit dem 7. August 2006. Das Börsenbarometer büsste 386,33 Punkte oder 2,48 Prozent ein.

Zwischenzeitlich war es unter die psychologisch wichtige Marke von 15 000 Punkten gefallen. Der breit gefasste TOPIX gab deutlich um 37,95 Punkte oder 2,54 Prozent auf den Endstand von 1456,40 Punkten nach.

Belastend wirkte sich die rasante Festigung des Yen aus. So fiel der Dollar zur japanischen Währung angesichts der ernsten Kreditkrise in den USA erstmals seit rund 18 Monaten kurzzeitig unter die Marke von 110 Yen. Zum Mittag notierte die US-Währung mit 110,40-45 Yen nach 112,65-68 Yen am späten Freitag.

Auch der Euro gab zum Yen stark nach und lag bei 161,77-82 Yen, nachdem er am späten Freitag noch 165,66-70 Yen gekostet hatte. Zum Dollar wurde der Euro mit 1,4648-53 Dollar gehandelt nach 1,4703-06 Dollar am späten Freitag.

(sda)

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