Bewerbungen: Schweizer Chefs denken traditionell
Aktualisiert

BewerbungenSchweizer Chefs denken traditionell

Die Zahl der Stellenbewerbungen per E-Mail nehmen stetig
zu. Doch die Schweizer Personalchefs ziehen die traditionelle Form vor.

von
Christian Iten

Für die Studie im Auftrag von Monster.ch wurden die Top-500-Unternehmen der Schweiz befragt. Das Ergebnis: 2007 gingen bereits 28,7% der Stellenbewerbungen per E-Mail ein. Dieser Anteil dürfte künftig noch kräftig steigen: 2012 sollen bereits 38% der Bewerbungen per E-Mail eingereicht werden. Und bereits vier Fünftel aller Job-Angebote stellen die befragten Unternehmen auch auf ihre Firmen-Website.

Dennoch wünschen sich derzeit noch gut 45% der Personalverantwortlichen eine Bewerbung per Post, nur 29,7% ziehen E-Mails vor. Damit sind sie viel traditioneller eingestellt als ihre Kollegen in Deutschland, von denen nur noch jeder zehnte eine schriftliche Bewerbung wünscht.

«Eine elektronische Bewerbung ist viel weniger zeitaufwendig», erklärt José M. San José vom Personaldienstleister Adecco. In vielen Berufen würden heute zudem gute Internetkenntnisse vorausgesetzt.

Bewerben – aber richtig

Bei Online-Bewerbungen wird das klassische Motivationsschreiben direkt ins E-Mail geschrieben. Die Wohnadresse und Telefonnummer werden im Briefkopf des Schreibens platziert. Als Attachment sollte man höchstens drei PDF-Dokumente anhängen. Diese dürfen zusammen maximal 1 bis 2 MB gross sein. Sie sollten den Lebenslauf mit Foto sowie Zeugnisse und Diplome enthalten. Das E-Mail sollte von einer privaten und sinnvollen Absenderadresse

versandt werden.

Deine Meinung