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Akanji, Kobel, Gross & CoSchweizer dominieren die Schlagzeilen der Bundesliga

Am Wochenende kehrte die Bundesliga aus den Weihnachtsferien zurück. Die Schweizer hatten viel zu jubeln.

Manuel Akanji trifft nach Eckball zum wichtigen 1:0 für Borussia Dortmund

ARD

Darum gehts

  • Die Bundesliga ist zurück aus der Mini-Winterpause mit vielen Schweizer Akteuren.

  • Christian Gross ist nach seinem ersten Spiel schon in der Kritik.

  • Stuttgart-Torhüter Kobel war trotz Niederlage der Mann des Spiels.

Wenn in der Bundesliga am Wochenende ein Highlight gefeiert wurde, war ein Schweizer nicht weit weg. So hatte Werder Bremen etwa keine Chance gegen Union Berlin von Trainer Urs Fischer. In Bielefeld schoss Breel Embolo das entscheidende Tor für Borussia Mönchengladbach. Akanji traf am Sonntagabend per Kopf für den BVB und Gregor Kobel war der Mann des Spiels beim Duell zwischen Stuttgart und Leipzig. Einzig der neue Schalke-Trainer Christian Gross und der Mainzer Spieler Edimilson Fernandes (5:2-Niederlage gegen die Bayern) sorgten für Negativschlagzeilen.

Gross ist nach einem Spiel schon mitten in der Krise

Wir brauchen Spieler, die sofort weiterhelfen. Sonst sind wir nicht wettbewerbsfähig»: Schalke-Spieler Mark Uth fand am Samstag nach der 0:3-Niederlage gegen Hertha Berlin klare Worte. Bei der Premiere von Trainer Christian Gross zeigte sich Schalke wie meistens in dieser Saison – komplett harmlos. Schalke ist Tabellenletzter und hat nun 30 Bundesligaspiele in Serie nicht gewonnen. Das Team könnte am kommenden Wochenende gar den 55 Jahre alten Loser-­Rekord von Tasmania Berlin egalisieren.

Christian Gross ist jetzt also mitten in der Schalke-Krise angekommen. Und er spürt schon ersten Gegenwind – etwa von Sky-Experte Lothar Matthäus. Gross selbst blieb nach der Niederlage ruhig in den Interviews, forderte von seinen Chefs aber personelle Verstärkung: «Ich hoffe, dass wir noch den einen oder anderen Spieler verpflichten, der uns hilft und eine Persönlichkeit hat.»

Akanji-Treffer sei Dank – wichtiger Sieg für Borussia Dortmund

Insgesamt vier Schweizer standen mit Roman Bürki, Manuel Akanji, Renato Steffen und Kevin Mbabu am Sonntag beim Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem VfL Wolfsburg auf dem Platz. Zudem feierte BVB-Superstar Erling Haaland sein Comeback nach Verletzungspause. Es ging um viel: Dortmund musste gewinnen, um an der Spitze dranbleiben zu können. Zu Beginn war vor allem Roman Bürki im BVB-Tor gefordert, Wolfsburg erarbeitete sich gute Chancen. In der zweiten Halbzeit übernahm Dortmund dann die Partie und der Schweizer Innenverteidiger Akanji köpfte den Ball nach einem Corner mit voller Wucht ins Tor: «Ich bin einfach froh, dass der Ball reinging», sagte er nach dem Spiel. Den Schlusspunkt setzte dann Jadon Sancho mit dem 2:0.

Kobel glänzt mit Paraden-Feuerwerk

Der Schweizer Torhüter Gregor Kobel war beim Spiel zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig der beste Spieler auf dem Platz. Die 0:1-Pleite für die Stuttgarter konnte Kobel schliesslich nicht verhindern. Mit mehreren spektakulären Paraden und einem gehaltenen Elfmeter tat er aber alles, was in seiner Macht stand. Dafür feiern ihn die Fans: «Er ist der beste Torhüter seit Timo Hildebrand.» Dieser wurde 2007 mit Stuttgart Meister.

(dpa/wed)

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