Schweizer entdecken ihre öko-soziale Anlegerseite
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Kapitalanlagen mit ökologisch-sozialen Kriterien gewinnen in der Schweiz an Bedeutung: Das Volumen nachhaltiger Anlagen hat innert fünf Jahren um 240 Prozent zugelegt.

Ende 2005 waren in der Schweiz 10,6 Milliarden Franken in Öko-Fonds investiert. Nachhaltig investierte Vermögen machten anteilsmässig aber immer noch weniger als ein Prozent des investierten Gesamtvermögens aus, heisst es in einer gemeinsamen Studie der Anlagestiftung Ethos, den Vermögensverwaltern SAM und Swisscanto sowie der Banken Sarasin, UBS und ZKB.

Die Untersuchung hat gezeigt, dass mit nachhaltigen Anlagen im Vergleich zu konventionellen Anlagen keine Performance-Nachteile entstehen.

Getrieben wird das Wachstum bei nachhaltigen Anlagen von institutionellen Anlegern. Grosse Vorsorgeeinrichtungen, insbesondere solche mit öffentlich-rechtlichem Charakter, hätten hier eine Vorreiterrolle übernommen.

77 Prozent aller nachhaltigen Anlagen in der Schweiz sind in Aktien angelegt, 12 Prozent in Obligationen und 4 Prozent in Private Equities. Kollektivanlagen wie Fonds machten mit 5,8 Milliarden Franken den grössten Anteil aus.

(sda)

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