Schweizer Equipe liegt auf Medaillenkurs
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Schweizer Equipe liegt auf Medaillenkurs

Im Springreiten liegt die Schweiz im Mannschaftswettbewerb auf Medaillenkurs. Vor dem 2. Umgang belegt das Quartett mit nur vier Punkten Rückstand auf die Bronze-Medaille Platz 4.

Vor den Schweizern sind nur Deutschland, Holland und die USA klassiert. Der zweite Umgang beginnt um 19.30 Uhr. Der olympische Nationenpreis gilt gleichzeitig als zweite Qualifikationsprüfung fürs Einzelspringen. Im Gegensatz zu früheren Austragungen hatten die Experten der Schweizer Equipe diesmal keine Medaillenqualitäten zugesprochen.

Als Steve Guerdat fünf Abwürfe produziert hatte, war nicht mehr zwingend mit einem Vorstoss unter die besten zehn Teams zu rechnen. Guerdats Leistung blieb jedoch das Schweizer Streichresultat. Christina Liebherr ritt auf No Mercy fehlerfrei, Fabio Crotta unterliefen auf Pompadour acht Fehlerpunkte, und Markus Fuchs und Tinka's Boy leisteten sich den einzigen Fehler am Wassergraben.

Der Equipen-Wettbewerb ist von einem schweren Misstritt des Pferds von Weltcupsieger Bruno Broucqsault überschattet worden. Bei der misslungenen Landung nach dem Oxer erlitt Dilème de Cephe einen womöglich irreparablen Knochenschaden. Während mehreren Minuten musste die Konkurrenz unterbrochen werden, ehe die Ambulanz den verletzten Wallach abführen konnte. Broucqsault verfolgte den Abtransport tränenüberströmt.

(si)

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