Glücklos in Rio: Schweizer Fehlstart an den Olympischen Spielen
Aktualisiert

Glücklos in RioSchweizer Fehlstart an den Olympischen Spielen

Die Schweiz ist an den Olympischen Spielen noch nicht wirklich angekommen. Am ersten Tag gab es ausschliesslich Enttäuschungen.

von
Marcel Allemann
Rio
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Tiffany Géroudet schied gleich in der ersten Runde aus.

Tiffany Géroudet schied gleich in der ersten Runde aus.

Keystone/Laurent Gillieron
Auch Timea Bacsinszky verabschiedete sich in Runde eins.

Auch Timea Bacsinszky verabschiedete sich in Runde eins.

epa/Michael Reynolds
Ludovic Chammartin hielt etwas länger durch, musste aber ebenfalls bereits die Koffer packen.

Ludovic Chammartin hielt etwas länger durch, musste aber ebenfalls bereits die Koffer packen.

/Laurence Griffiths

Für die grösste sorgte Timea Bacsinszky, die das Schweizer Tennis-Fiasko nach den Absagen von Roger Federer, Stan Wawrinka und Belinda Bencic fortsetzte und bereits in der 1. Runde des Einzels gegen die Chinesin Zhang Shuai ausschied. Doch auch sonst kamen die Schweizer in Rio noch nicht auf Touren. Fechterin Géroudet, von der man sich insgeheim einen Exploit erhofft hat, blieb bereits in der Startrunde völlig überraschend an der Brasilianerin Rayssa Costa hängen. Für Judoka Ludovic Chammartin war dann in der 2. Runde und somit ebenfalls vorzeitig Schluss. Auf der Strecke blieben in der Qualifikation auch die beiden Schützinnen Nina Christen als 16. und Sarah Hornung als 21.

Es kann nur besser werden

Im Rad-Strassenrenen der Männer waren die Schweizer trotz dem mutigen Ausreisser Michael Albasini im Kampf um die Spitzeplätze chancenlos. Und im Schwimmen gab es zwar Schweizer Rekorde (Martina van Berkel, Jeremy Desplanches, Maria Ugolkova, Crawl-Staffel der Frauen), aber in diesem starken internationalen Feld keine Vorstösse in die nächste Runde. Immerhin lieferte Jérémy Desplanches mit seinem 13. Rang über 400 m Lagen einen überzeugenden Wettkampf ab. Er war eine Ausnahmeerscheinung. Denn sogar unsere Ruder-Gold-Hoffnung Leichtgewichts-Vierer begann seinen Vorlauf mit einem dritten Rang äusserst bescheiden.

Das Fazit nach den ersten Stunden Olympia aus Schweizer Sicht: Es kann nur besser werden.

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