Aktualisiert

Schweizer Firmen mit Rekordgewinnen

Die fetten Jahre sind wieder da: 2005 können die Unternehmen unerhörte Gewinne einstreichen.

«2005 ist ein absolutes Rekordjahr», sagte Thomas Pfyl, Chef Aktien-Research bei der Bank Vontobel, der «NZZ am Sonntag». Insgesamt werden die börsenkotierten Schweizer Unternehmen saftige Gewinne in der Höhe von 63 Milliarden Franken einstreichen, schätzt das Geldinstitut: Das sind satte 21 Prozent mehr als im Vorjahr – und etwa 5,6 Milliarden mehr als im Boomjahr 2000.

Nächstes Jahr könnten es sogar 71,5 Milliarden Franken sein.

Die Firmen profitierten von den dynamischen Märkten in den USA und in Fernost. Tiefe Zinsen und der hohe Dollar sind weitere Gründe für die klingenden Kassen. Mit einer Gewinnsteigerung von 250 Prozent sahnt dabei vor allem die Maschinen-industrie ab, gefolgt von den Biotechnologie-Firmen (+106%). Die Bevölkerung realisiere die gute Situation der Unternehmen noch gar nicht, so Pfyl.

Diese ruft auch Serge Gaillard vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund auf den Plan: «Die hohen Gewinne zeigen, dass unsere Forderung von 2 bis 3 Prozent mehr Lohn für nächstes Jahr gerechtfertigt ist.»

(pav)

Trotz Erfolg: Nicht alle profitieren Von den Rekordgewinnen profitieren nur wenige: Zwar müsste gemäss der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich der durchschnittliche Lohn pro Vollzeitstelle bereits in diesem Jahr um 3,2% steigen – dies aber nur, wenn man sämtliche Boni, Zusatzzahlungen und Karriereverbesserungen einbezieht. Laut «NZZ am Sonntag» kennen aber über eine Million Angestellte verschiedener Branchen keine Bonuszahlungen.

Trotz Erfolg: Nicht alle profitieren Von den Rekordgewinnen profitieren nur wenige: Zwar müsste gemäss der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich der durchschnittliche Lohn pro Vollzeitstelle bereits in diesem Jahr um 3,2% steigen – dies aber nur, wenn man sämtliche Boni, Zusatzzahlungen und Karriereverbesserungen einbezieht. Laut «NZZ am Sonntag» kennen aber über eine Million Angestellte verschiedener Branchen keine Bonuszahlungen.

Trotz Erfolg: Nicht alle profitieren Von den Rekordgewinnen profitieren nur wenige: Zwar müsste gemäss der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich der durchschnittliche Lohn pro Vollzeitstelle bereits in diesem Jahr um 3,2% steigen – dies aber nur, wenn man sämtliche Boni, Zusatzzahlungen und Karriereverbesserungen einbezieht. Laut «NZZ am Sonntag» kennen aber über eine Million Angestellte verschiedener Branchen keine Bonuszahlungen.

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